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Jauner bauen Märlipiste für die Kleinsten

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Schon von Weitem hörte man letzten Samstag den blechernen Klang von Kuhglocken im Jauner Winterwald. Das Klingen rührte allerdings nicht von Kühen her, die sich auf der blauen Piste verirrt hatten. Es waren grosse und kleine Skifahrer, die im Vorbeifahren nach Herzenslust an die am Rand der Märlipiste angebrachten Kuhglocken schlugen. Die Skifahrer konnten aber nicht nur Kuhglocken auf der märchenhaften Waldpiste entdecken: Schanzen und Sprünge, ein kleines, schindelbedecktes «Häxehüttli» zum Durchfahren und ein furchterregendes «Waudmandli» mit imponierenden Hörnern brachten die Kinderaugen zum Leuchten und manch ambitionierten Skifahrer leicht aus dem Konzept, wenn er in zu forschem Tempo die Piste runterbretterte.

Von Freiwilligen gemacht

Die Idee zu dieser Märchenpiste stammt von Martin Schuwey und Marlies Remy. In den letzten Jahren hatten die zwei Jauner Freigeister das touristische Angebot bereits mit den beliebten nächtlichen Winterwanderungen bereichert. «Jetzt wollten wir auch etwas für die Kinder schaffen», erklärte Martin Schuwey an der offiziellen Eröffnung, während er zur Feier des Tages Tee und Glühwein ausschenkte.

Die Idee dazu sei letzten Winter beim gemütlichen Zusammensein im Rollenden Berghaus entstanden. Es sollte «eppes Appartegs» werden, so der dreizehnfache Grossvater. Für die Namensgebung haben sich die zwei Freiwilligen von der Umgebung inspirieren lassen. «Dieser kleine Waldweg führt durch eine wahrlich märchenhafte Umgebung», bemerkte Marlies Remy, «so konnten wir diese Piste nur Märchenpiste nennen.» Verpassen kann man die Märchenpiste eigentlich nicht. Der kleine Waldweg, der kurz nach den Schortritzen beginnt und offiziell die Piste Nummer sieben ist, war bei den Kindern wegen den vielen Bodenwellen schon immer sehr beliebt. Nun weist auch ein grosses Holzschild auf die «Märlipiste» hin.

Ein Märchen, das zur Piste passt, sucht man jetzt aber noch vergeblich. «Wir möchten gerne ein passendes Märchen schreiben», verriet Martin Schuwey. Das sei aber noch Zukunftsmusik und erst für die nächste Saison geplant.

Verwaltungsrat bedankt sich

«Vor solchen Initianten kann ich nur den Hut ziehen», sagte Jean-Claude Schuwey, Verwaltungsratspräsident der Jaun-Gastlosen Bergbahnen AG, an der Eröffnung. Selber habe er erst vor Kurzem von der neuen Piste erfahren. Er zeigte sich an der Eröffnung höchst erfreut und dankbar: «Es ist immer schön, wenn etwas läuft und positiv über unser Skigebiet berichtet werden kann», meinte er. Am Samstag hat Schuwey die Piste auch mit seinen Enkelkindern getestet. «Für die Kinder ist diese Märlipiste interessant, und sie lädt zum Ausprobieren ein. Wenn Kinder ein Glöcklein sehen, dann müssen sie einfach läuten!»

«Es ist immer schön, wenn etwas läuft und positiv über unser Skigebiet berichtet wird.»

Jean-Claude Schuwey

Präsident Jaun-Gastlosen Bergbahnen AG

Projekt

Freiwillig und unermüdlich

Ohne Freiwilligenarbeit wäre die Jauner Märlipiste mit ziemlicher Sicherheit nie entstanden. Mit dem Gestalten der Piste begannen die zwei Freiwilligen im Spätherbst. «Marlies war meine Handlangerin», stellte Martin Schuwey an der Eröffnung klar. Das Holz habe er schon im Sommer gesichtet, alte Käfertannen, die sich perfekt geeignet hätten. Technischen Support bekam das Zweierteam von Thomas Buchs, dem Betriebsleiter der Bahnen. Er baute die Schanzen und stellte sicher, dass das kleine Pistenfahrzeug die Märlipiste noch präparieren kann.

cb

 

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