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Jazz Parade darf Jubiläum feiern

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«Ich bin sehr froh, dass sich die Stadt für eine weitere Ausgabe entschieden hat», sagt Jean-Claude Henguely. Dazu hat der Veranstalter der Freiburger Jazz Parade auch allen Grund: 2013 wird er «sein» Festival zum 25. Mal organisieren und das Jubiläum gebührend feiern.

Lange war ungewiss, wie es mit der Jazz Parade weitergehen soll. Denn der fünfjährige Leistungsvertrag mit der Stadt Freiburg ist dieses Jahr ausgelaufen. Und verlängern wollte ihn die Stadt aufgrund der schlechten finanziellen Lage des Festivals nicht. Gestern hat sie den geplanten Projektwettbewerb lanciert–und die Bewilligung für eine Jazz Parade 2013 bekannt gegeben.

«Wir fanden es nicht sinnvoll, nächsten Sommer überhaupt keine Veranstaltung im Stadtzentrum zu haben», erklärt die zuständige Gemeinderätin Madeleine Genoud-Page (CSP) auf Anfrage. «Es wäre zeitlich nicht möglich gewesen, wenn nötig etwas Neues auf die Beine zu stellen.» Dass die Jazz Parade damit ihr Jubiläum feiern kann, sei natürlich auch berücksichtigt worden.

Allgemein gehalten

Bis Anfang Januar läuft der Wettbewerb für eine «Kulturveranstaltung im Stadtzentrum», die ab 2014 im Juli stattfinden soll. Das Angebot solle qualitativ hochwertig, aber trotzdem für alle zugänglich sein, umschreibt die Gemeinderätin das gesuchte Projekt. Ansonsten wolle man sich auf die Fantasie der Veranstalter verlassen. «Wir haben den Wettbewerb absichtlich sehr allgemein gehalten, um die bestmöglichen Vorschläge zu erhalten», so Genoud-Page weiter. Trotzdem: Das heutige Konzept der Jazz Parade passt in die Wettbewerbsbeschreibung. «Jean-Claude Henguely kann sich bewerben wie jeder andere Veranstalter auch», sagt die Gemeinderätin dazu. Das will der Veranstalter der Jazz Parade auch tun, wie er gestern abermals bestätigte.

Neben dem kulturellen Programm werden vor allem Angaben zur Finanzierung und Organisation verlangt. Alle Bereiche fliessen aber gleichermassen in die Bewertung ein. Eine Jury mit vier aussenstehenden Veranstaltern–unter anderem der Direktor des Paléo-Festivals in Nyon, Daniel Rossellat, und Christoph Valley, Gründer von Festi’ Neuch–, zwei Gemeinderäten und der Kulturverantwortlichen Natacha Roos wird bis Frühling 2013 ein Siegerprojekt auswählen.

Zahlen und Fakten

Der 11. Januar ist Abgabetermin

Die Stadt Freiburg möchte eine Veranstaltung, die im Juli während höchstens zehn Tagen auf dem George-Python-Platz stattfinden soll. Diese Veranstaltung muss sich selbst finanzieren können–die Stadt übernimmt kein Defizit, stellt aber den Platz und die Infrastruktur zur Verfügung. Das Projekt soll auch organisatorische Punkte wie Abfallentsorgung, Sicherheit, Auf- und Abbau sowie, falls nötig, Verkehrsmassnahmen beinhalten. Das gesamte Pflichtenheft kann auf der Internetseite der Stadt Freiburg (unter Kulturdienst) abgerufen werden. Letzter Eingabetermin ist der 11. Januar 2013.cf

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