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Jeder Gemeinde ihren Stimmenzähler

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Autor: Regula Saner

FreiburgWie gross die Empfindlichkeiten der einzelnen Gemeinden sind, was eine gerechte Verteilung der Ämter in der Agglomeration angeht, hat die Debatte von gestern Abend über die Zusammensetzung des Büros des Agglomerationsrates gezeigt. Das provisorische Reglement sah neben dem Präsidenten und Vizepräsidenten vier Stimmenzähler (plus vier Ersatzstimmenzähler) vor. Das hätte aber bedeutet, dass nicht alle Gemeinden im Büro vertreten gewesen wären. Der Agglomerationsrat entschied darum mit grossem Mehr, dass das Büro aus zehn Stimmenzählern (dafür ohne Ersatzstimmenzähler), einem Präsidenten und einem Vizepräsidenten besteht. Somit verfügt jede Gemeinde künftig über einen Stimmenzähler. Diese sind für eine ganze Amtsperiode, das heisst für fünf Jahre, gewählt. Das Präsidium wechselt hingegen jedes Jahr.

Zum Präsidenten des Büros wurde schliesslich John Clerc, SP Stadt Freiburg, gewählt. Für das Vizepräsidium standen sich zwei Kandidierende gegenüber. Ursula Eggelhöfer-Brügger, FDP Düdingen, und Eric Romanens, FDP Marly. Düdingen rechtfertigte seinen Anspruch mit der Zweisprachigkeit, Marly damit, dass es die drittgrösste Gemeinde der Agglomeration ist. Das Rennen machte Ursula Eggelhöfer. Sie liess ihren Mitbewerber klar hinter sich. Der Agglomerationsrat wählte schliesslich auch noch die Mitglieder der Finanzkommission.

Die Gemeinde Düdingen hatte noch eine Überraschung im Köcher. Sie regte an, bei einer allfälligen Statutenbearbeitung die Einführung zweier Vizepräsidien im Vorstand anzustreben. «Die Düdinger Räte bedauern es, dass der Vorstand es mit seiner Zusammensetzung verpasst hat, ein Signal zur Brückenfunktion zwischen Saane- und Sensebezirk zu geben», begründen die Düdinger ihre Anregung. Bei Redaktionsschluss waren die Reaktionen auf diesen Vorschlag noch nicht erfolgt.

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