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«Jeder kann sein Talent entwickeln»

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Das Leben ist rau: Das habe ihm sein Vater mehr als einmal gesagt, erzählt Billy Elliot auf der Bühne in der Aula der Schule Laupen. Billy Elliots Geschichte ist bekannt: Sein hartes Leben in den 1980er-Jahren als Sohn eines britischen Bergarbeiters wurde verfilmt und als Musical auf die Bühne gebracht. Billy Elliot lernt Boxen, um sich durchs Leben schlagen zu können. Eigentlich aber will er nur eins: Balletttänzer werden.

Wie hart das Leben zur Zeit dieser Geschichte in England ist, davon spricht nicht nur der Erzähler alias Billy Elliot auf der Bühne. Die Tänzer und Sänger der Musikschule Laupen drücken mit ihrem Körper und ihrer Stimme aus, wie die damalige Stimmung war. Sie marschieren mit ernsten Minen auf, erzählen singend vom harten Kampf im Bergarbeiterstreik. Unterstützt werden sie von einem grossen Orchester, welches die Musical-Revue «Born to Boogie!» mit acht Stücken umrahmt.

Jüngste ist neun Jahre alt

Eine Musical-Revue ist ein Musical ohne Theater, erklärt Urs Grundbacher, Schulleiter der Musikschule und Projektleiter des Stücks. Der Erzähler dient als roter Faden. Grundbachers Idee war es nicht, zuerst ein genau vorgegebenes Stück zu bestimmen und dann die Darsteller dafür auszuwählen. Vielmehr habe man geschaut, wer bei einer Aufführung überhaupt mitmachen wolle. Weil die Musikschule Laupen neben Musikunterricht auch Gesang und Tanz anbietet, stehen rund 70 Sänger, Musizierende und Tänzer auf der Bühne. «Die Jüngste ist neun Jahre alt, der Älteste um die 50», sagt Grundbacher.

Mit der Musical-Revue wollen die Mitwirkenden nicht primär die Tanzkarriere von Billy Elliot illustrieren, erklärt Grundbacher. «Vielmehr wollen wir aufzeigen, dass jeder sein Talent entwickeln kann.» Das, was in einem schlummert, soll man zur Entfaltung bringen können. So werden denn auch auf der Bühne Sätze gesungen wie «If you wanna dance, dance» und «What we need is individuality».

Eineinhalb Jahre geplant

Ab heute Abend gilt es für die Truppe ernst. Gestern war die Hauptprobe, auch am Montagabend wurde geprobt. Und letzte Woche standen die Mitwirkenden täglich auf der Bühne, «manchmal bis zu acht Stunden», wie Grundbacher sagt. Der Aufwand sei gross, so der Projektleiter. «Wir haben vor eineinhalb Jahren mit der Planung begonnen.» Im Jahr 2007 hat die Musikschule Laupen die Musical-Revue «Grease» auf die Bühne gebracht. Das Stück «Born to Boogie!» ist anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Musikschule entstanden.

Zurück auf der Bühne: Die ersten Stücke sind gespielt, die ersten Lieder gesungen. Nun ist wieder der Erzähler an der Reihe und spricht vom Leben, das ein «Kampf und ein Chrampf» war. Zwar wissen wohl viele, wie Billy Elliots Geschichte im Film zu Ende geht. Aber wie die Musical-Revue endet, wird hier noch nicht verraten.

Vorstellungen

Zusatzvorstellung am Samstagabend

Ursprünglich wollte die regionale Musikschule Laupen die Musical-Revue «Born to Boogie!» vier Mal aufführen. Die angekündigten Vorstellungen von heute Donnerstag, 20 Uhr, Freitag, 20 Uhr, Samstag, 17 Uhr, und Sonntag, 11 Uhr, sind jedoch bereits ausverkauft. Wegen der grossen Nachfrage organisiert die Musikschule Laupen nun am Samstagabend um 20.15 Uhr in der Aula der Schule Laupen eine Zusatzvorstellung. Plätze sind derzeit noch zu haben.hs

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