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Jetzt klagt auch die Migros Neuenburg-Freiburg

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Es geht um 1,6 Millionen Franken: So viel soll der Freiburger Geschäftsmann und Präsident der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg, Damien Piller, im Zusammenhang mit Bauarbeiten zu zwei Migros-Filialen 2014 und 2015 selber einkassiert haben (die FN berichteten). Deswegen hatte der Migros-Genossenschaftsbund am 1. Juli eine Klage gegen Piller wegen ungetreuer Geschäftsführung eingereicht.

Am 16. Juli hat nun auch die Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg bei der Freiburger Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige gegen Piller und gegen Unbekannt eingereicht. David Menoud, stellvertretender Sprecher und Verantwortlicher Expansion bei der Migros Neuenburg-Freiburg, bestätigte gegenüber den FN eine entsprechende Information der Zeitung «La Gruyère». Die Geschäftsleitung in corpore habe diesen Schritt «aufgrund ihrer eigenen Untersuchung» getan, heisst es in einem Communiqué. «Wenn die Migros Neuenburg-Freiburg nicht handelt, könnte man meinen, sie teile die Meinung der Migros-Gruppe nicht», so Menoud. Auch das Büro des Genossenschaftsrates unterstütze das Vorgehen.

Damien Piller weist die Vorwürfe zurück. Nun liege es an der Justiz, den Sachverhalt zu klären, so Menoud.

Auch wenn die Genossenschaft gegen ihren Präsidenten klagt, wird Piller das Präsidium weiterführen. «Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung», sagt Menoud. Piller klagt im Gegenzug gegen den Genossenschaftsbund wegen falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege. Er wollte gegenüber «La Gruyère» zur neuen Klage nicht Stellung beziehen. Ein neutrales Audit sei am Laufen, und er wolle dessen Schlussfolgerung abwarten, wird Piller zitiert.

uh

 

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