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+ Johann Brülhart-Müller, Überstorf

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Eine grosse Trauergemeinde erwies am 3. Januar 2000 Johann Brülhart die letzte Ehre. Der Tod erlöste ihn von einer kurzen, schweren Krankheit, die er mit grosser Geduld ertragen hatte. Mit dem 80. Geburtstag fingen seine körperlichen Kräfte langsam an zu schwinden. Kurze und wiederholte Spitalaufenthalte waren unumgänglich. Trotz seines geschwächten Körpers blieben ihm längere Spitalaufenthalte erspart. Dank der liebevollen Pflege seiner Gattin und der nebenan wohnenden Schwiegertochter Erika konnte er in seinem geliebten Heim im Bühlacher, wo er sein ganzes Leben verbrachte, bleiben.

Johann Brülhart wurde am 6. April 1916 in Überstorf geboren. Als zweitältestes von sechs Kindern wurde er den Eltern Philomene und Kanisius Brülhart-Stoll geschenkt. Er verbrachte eine unbeschwerte Schul- und Jugendzeit. Schon mit 23 Jahren übernahm er den elterlichen Hof. Dieser mutige Schritt im Jahr 1939 brachte ihm viel Arbeit. Darauf folgte der 2. Weltkrieg, wo er seine Pflicht in der Armee als Trainsoldat leisten musste. Dieser Lebensabschnitt mit der Hofübernahme, des Kriegsausbruchs und der wirtschaftlich schlechten Zeit war für ihn sicher nicht immer einfach.
Am 5. März 1943 heiratete er Marie Müller von Umbertsried. Im Laufe der Jahre wurde er glücklicher Vater von vier Söhnen. Auch ein Pflegesohn befand sich während mehrerer Jahre in seiner Obhut. 1959 zügelte er mit seiner Familie in das neu erstellte Wohnhaus. In diese Zeiten fielen auch seine Tätigkeiten als Gemeinderat und als Vorstandsmitglied verschiedener Institutionen der Gemeinde Überstorf. Mit dem AHV-Alter übergab er den Betrieb an seinen Sohn Xaver. Im Jahre 1986 zügelten die Eltern nochmals in das nebenan neu gebaute Stöckli. Dank seiner guten Gesundheit konnte er alle Tage bis ins hohe Alter auf dem Bauernbetrieb weiterarbeiten. In diesem ausgefüllten Leben blieb kaum Zeit für Erholung und Ausspannen. Am liebsten war ihm ein Spaziergang in Gottes Natur. Johann Brülhart war Bauer mit Leib und Seele. Er liebte den Stall und die Tiere, arbeitete gerne auf Wiese, Acker und im Wald. Diese Arbeiten bedeuteten ihm sehr viel in seinem Leben.
Mit 80 Jahren wurde es langsam stiller um ihn. Mit Fernsehen und Zeitung lesen verkürzte er sich die Tage. Das Geschehen in der weiten Welt verfolgte er mit grossem Interesse. Auch hie und da ein sonntäglicher Ausflug in die weitere Umgebung brachte ihm willkommene Abwechslung. Grosse Freude bereitete ihm jeweils der Besuch seiner Kinder und Grosskinder. Altersbeschwerden und eine kurze, schwere Krankheit führten am 30. Dezember 1999, kurz vor dem Jahrtausendwechsel, zu seinem Tode.
In den Herzen aller, die ihn gekannt haben, wird der liebe Verstorbene als senkrechter Mann und gläubiger Christ in Erinnerung bleiben. Er ruhe im Frieden des Herrn.

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