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Jugendmusik im Aufschwung

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6. Sensler Jugendmusiktreffen in Schmitten

Bereits zum sechsten Mal hat am Samstag das Sensler Jugendmusiktreffen stattgefunden. Über 150 Jugendliche aus dem ganzen Bezirk haben in Schmitten vor grösserem Publikum das Resultat ihrer intensiven Probearbeit gezeigt. Für sie war es eine gute Gelegenheit, neben dem Jahreskonzert ihrer Musikgesellschaft durch einen weiteren Auftritt zu zeigen, was sie drauf haben.

Zwar ist das Treffen ein rein freundschaftlicher Anlass. Es werden deshalb keine Noten verteilt und es gibt auch kein Klassement. Doch werden sämtliche Vorträge von Experten beurteilt. Die Jungmusikanten erfahren in Form einer aufbauenden Kritik, wie sie sich in Zukunft noch verbessern können.
Organisator des diesjährigen Jugendmusiktreffens war die Musikgesellschaft Schmitten. Deren langjähriger Jugendmusik-Ausbildner Anton Waeber war es auch, der diesen Anlass vor sechs Jahren ins Leben gerufen hat. Mittlerweile gehört das Treffen zum festen Bestandteil im Jahresprogramm der Jungmusiken.

Werbung im Klassenzimmer

Um den Nachwuchs im Sensler Blasmusik-Sektor sei es derzeit sehr gut bestellt, bestätigt Anton Waeber. Überall seien in den letzten Jahren Jugendgruppen gebildet worden, deren Mitglieder später ins eigentliche Korps eintreten. Das Niveau bezeichnet er als gut, was natürlich auch ein Verdienst der Dirigenten sei, bei denen ebenfalls viele Junge mit guter Ausbildung nachrücken.

Besonders positiv ist nach Meinung von Anton Waeber, dass bei der Jugendausbildung in sich den letzten Jahren ein regionales Denken durchgesetzt hat. Statt dass jede einzelne Musikgesellschaft ihre Jungen alleine ausbildet, arbeiten vor allem kleinere Korps jetzt mit benachbarten Vereinen zusammen. Sie bilden zum Beispiel die Nachwuchsmusikanten von Giffers, Tentlingen und Plasselb gemeinsam aus.
Viele Musikgesellschaften sprechen die Jungen via ausserschulischen Musikunterricht an, gehen aber auch direkt in die Klassenzimmer, um ihnen das Musizieren nahe zu bringen. Am beliebtesten sind gemäss Anton Waeber die kleinen Instrumente und dort vor allem die Holzinstrumente wie Flöte, Klarinette und Saxophon. Etwas Nachwuchsmangel herrsche bei den grossen Instrumenten, das sei aber nicht so schlimm, meinte er. Oft werde diese Situation kompensiert, indem ältere Musikanten von einem kleineren zu einem grösseren Instrument wechseln.

Interessen der Jungen
berücksichtigen

Wie kann man die Jungen bei der Stange halten angesichts der grossen Zahl von an Freizeitangeboten? Anton Waeber ist überzeugt, dass ein Grossteil von ihnen bei der Musik bleibt, wenn sie erst einmal die Stufe Jugendmusik erreicht haben. «Das bedingt natürlich auch, dass man bei der Stückauswahl auf ihre Interessen eingeht», betont er. Das Bild, dass Blasmusik gleichbedeutend mit altmodischer Musik sei, habe man in den letzten Jahren Schritt für Schritt verändern können. «Man geht auch Richtung Popmusik, wählt bekannte Melodien. Das läuft aber immer parallel zur traditionellen Blasmusik», betont Anton Waeber, Leiter der RegiJugiMusig Sense Nord.

Die Nachwuchsförderung habe in den letzten Jahren eine ernorme Entwicklung durchgemacht, erzählt er weiter. Früher habe es meist während des Winters einen Jungbläserkurs gegeben, danach seien die Jugendlichen bereits ins Musikkorps aufgenommen worden.
Heute gebe es eine eigentliche Jugendmusik-Bewegung, bei der die Jungen bis zu sechs Jahren mitmachen, bevor sie zu den «Grossen» kommen. «Man kann von einem richtigen Aufschwung sprechen.»
Auch die Integration der Jungen in die bestehenden Blasmusikvereine stelle kein Problem dar. «In der Musik sind wir wie eine grosse Familie. Alle duzen sich. Die Jungen freuen sich, in einer grösseren Formation spielen zu können, die Älteren sind froh darüber, dass Jüngere Begeisterung für dieses Hobby zeigen.»

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