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Jugendparlament im August

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Im Amt Laupen macht sich eine politische Jugendbewegung breit

David Lo Nigro ist 17-jährig, KV-Lehrling, SVP-Mitglied, und er war dazu auserkoren, die 1.-August-Rede zu halten. Über das Millennium hatte er gesprochen, über die Schweiz und Europa, über Drogen, über Asyl.

Die Aufmerksamkeit hatte Lo Nigro auf sicher, die Zuhörerschaft war auch entsprechend gross, und doch sagte er sich: «Das kann es nicht gewesen sein.» Wenn man sich zu solchen Themen Gedanken macht und am liebsten auch mitreden möchte, so muss eine andere Plattform her. Die Idee eines Jugendparlamentes für das Amt Laupen war geboren.
Neun inoffizielle Mitglieder ist das Jugendparlament inzwischen stark (eine «Kickgruppe»), 20 sollen es sein, wenn das Parlament am 1. August offiziell werden soll. Es ist offen für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren aus dem Amt Laupen und höchstens für vier Mitglieder ausserhalb des Amtes Laupen, die Mitglieder müssen den Schweizer Pass haben (darüber wurde abgestimmt), alle zwei Jahren sollen Wahlen stattfinden, die ersten im Jahr 2002.
Bereits haben die Initianten ihr Jugendparlament der SVP und der SP vorgestellt, weitere Vorstellungen sind bei der FDP, beim Forum Laupen und bei der Bürgergemeinde geplant. Von dort erhofft man sich auch Unterstützung, denn immerhin mache man auch etwas für die Parteien, man werde so etwas wie ein Sprungbrett für diese sein.
Über die zu behandelnden Themen geben die ausgearbeiteten Statuten noch keine Auskunft, die Jugendparlamentarier haben sich auch noch nicht zu viele Gedanken darüber gemacht. Asyl und Drogen seien sicher Themen, Aussenpolitisches könne später dazukommen. Auf alle Fälle aber wolle das Jugendparlament Ansprechspartner für die politischen Behörden im Amt sein. Wenn beispielsweise ein Gemeinderat Auskünfte über Schüler braucht, so würde das Jugendparlament diese gerne beschaffen.
Was sollen denn Jugendparlamentarier beitragen, die von ausserhalb des Amtes Laupen kommen? «Das ist kein Problem», meint beispielsweise der Detailhandelsangestellte Julian Buss, 19-jährig, aus Utzigen bei Worb. «Ich kann ja beispielsweise Ideen aus meiner Gemeinde einbringen.»
Ein Thema hat man bisher im Jugendparlament bereits thematisiert: Will man mit dem künftigen Jugendarbeiter und dem Jugendtreff zusammenarbeiten oder nicht? «Wir wollen das nicht. Wir wollen unabhängig sein», sagt David Lo Nigro. «Darüber gingen die Meinungen zwar innerhalb des Parlamentes auseinander, aber so soll es ja sein: diskutieren und dann einen Entscheid fällen.»
Interessant dürfte es sein, wenn erstmals Wahlen anstehen. Man möchte diese dann mit einem anderen Urnengang kombinieren, und wählen könne jeder im Amt Laupen. Mindestalter: 14; Maximalalter: unbegrenzt.
Und wenn es schon vorher mehr als 20 Parlamentarier gibt? David Lo Nigro: «Dann haben wir ein Problem. Wir wollen sicher niemanden ausgrenzen, aber 40 Parlamentarier braucht es auch nicht; das ist zuviel.»

Kontakt: Vanessa Gschwind, 031/7410431

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