Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Junge Männer als «Bildungsverlierer»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Buben gelten seit einiger Zeit als «Bildungsverlierer» – nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen Ländern. Nun hat Margrit Stamm, emeritierte Professorin der Universität Freiburg, diesem Thema ihr jüngstes Dossier gewidmet.

«Die Diskussion um dieses Thema ist alles andere als neutral», so Stamm. «Entweder ist sie ignorant, gehässig oder dann alarmistisch.» Sie wolle sich um einen objektiven Zugang zu dieser Problematik bemühen und unter Rückgriff auf die aktuelle mediale und politische Diskussion die verfügbaren empirischen und theoretischen Befunde zu den Unterschieden zwischen den Geschlechtern präsentieren. Auch wolle sie Antworten auf die Frage finden, welche Rolle genetische Anlagen und Umwelt spielen. Das Dossier geht auch auf die Frage ein, wer an den Bildungsmisserfolgen der Buben ursächlich beteiligt sein kann. Dies gilt laut Stamm auch für den «immer wieder behaupteten Zusammenhang» zwischen Feminisierung der Schule und schlechteren Leistungen der Buben. Denn es sei eine Tatsache, dass eine geschlechtergerechtere Pädagogik nicht durch mehr Lehrer garantiert werden könne. Dazu komme, dass Initiativen für mehr Männer an der Schule nicht erst in der Primarschule, sondern schon im Kindergarten ansetzen müssten.

«Erstens möchte ich plakative Aussagen über die Buben als Bildungsverlierer entlarven», bemerkt Stamm. «Zweitens versuche ich, aus meiner Perspektive deutlich zu machen, dass eine neue, geschlechtersensible Pädagogik auch die Mädchen in den Blick nehmen muss.»

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema