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Junge Nachteulen

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Ratgeber Erziehung

Junge Nachteulen

Autor: Birgit Kollmeyer

Meine Tochter ist zwölf Jahre alt und hat in letzter Zeit Mühe mit dem Einschlafen – warum, ist mir rätselhaft. Wie kann ich meiner Tochter helfen?

Viele Jugendliche sind Nachteulen und gehen nach ihren Eltern ins Bett. In der Pubertät wird das Hormon Melamin, welches uns müde macht, ein bis zwei Stunden verzögert produziert: Ihre Tochter ist also vielleicht statt um 22 Uhr erst um 23 Uhr oder noch später müde. Und leider auch am Morgen später munter.

Aber es kommen auch andere Ursachen für die Schlafstörungen Ihrer Tochter in Frage. So kann ein aufregendes Ereignis des vergangenen Tages oder ein noch bevorstehendes dazu führen, dass sie Probleme hat sich zu entspannen. Bei älteren Kindern sind oftmals Schulstress oder Probleme in der Familie oder mit Freunden Ursachen für Schlafstörungen, da emotionale Belastungen zu inneren Konflikten und starker Anspannung führen können. Sind die Belastungen sehr stark, kann psychologische Hilfe notwendig sein, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Einschlafprobleme können entstehen, weil ein Kind viel Zeit vor dem Fernseher oder dem Computer verbringt und sich dadurch zu wenig bewegt.

Es gibt ein paar Mittel, die Ihrer Tochter helfen können, den Weg in den Schlaf zu finden, zum Beispiel ein gutes Schlafambiente zu schaffen. Das heisst, helles Licht und Lärmquellen so weit wie möglich auszuschalten. Weiter können Sie das Schlafbedürfnis Ihrer Tochter beobachten. Wie viel Schlaf benötigt sie, um fit zu sein? Wichtig ist auch, dass Sie mit ihr Zeitabsprachen treffen, wann sie ins Bett geht und wie die Zeit vor dem Schlafen gestaltet wird. Dies sollte möglichst jeden Abend gleich sein. Auch Techniken der Entspannung und der Stressbewältigung sind hilfreich: Musik oder Hörbücher hören, Atemübungen oder autogenes Training. Bei Sorgen können positive Gedanken helfen, zum Beispiel: «Ich werde dies morgen schon schaffen.»

Ambulante Hilfen für Kinder, Jugendliche, Eltern, Paare und Einzelpersonen:

Tel. 026 3007690; www.unifr.ch/iff.

Telefonberatung zu Familienfragen: Fr 14.00 bis 16.00 Uhr: 026 3007357

Die PsychologinBirgit Kollmeyer ist beim Familieninstitut der Uni Freiburg zuständig für Prävention und Beratung. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und wohnt im Greyerzerland.

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