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Kämpfen für den Spitalstandort Tafers

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Leserbriefe

Kämpfen für den Spitalstandort Tafers

Autor: «Spitalschliessung steht zur Debatte» – FN vom 5. Juni

Die Ereignisse und die dazu veröffentlichten Informationen des Verwaltungsrates des Freiburger Spitals und des Staatsrates betreffend kantonaler Spitalplanung sind kaum mehr zu übertreffen. Es ist ein Trauerspiel, was sich in unserem Kanton abspielt; mit einem wohl bereits beschlossenen Ende der Akutspitäler in Riaz und Tafers. Aber politisch ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Also kämpfen wir für Tafers, kämpfen wir für eine regionale und nicht eine zentralistische Lösung, kämpfen wir für eine bürgernahe Gesundheitsversorgung und geben wir den Technokraten eine Absage.

Ich stelle fest, dass der Grosse Rat auch mit der neuen Spitalplanung die Oberaufsicht über das Freiburger Spital ausübt. Mir ist unverständlich, weshalb der Staatsrat als Wahlbehörde lauter Technokraten in den Verwaltungsrat wählt; wohl aus dem Grund, weil er damit seine Strategie der Zentralisierung ohne grösseren Widerstand umsetzen kann. Zu den Fakten: Das Spital Tafers hatte vor der Zentralisierung eine sowohl medizinische wie auch betriebliche Unabhängigkeit und hatte während dieser Zeit «schwarze» Zahlen geschrieben. Das Spital Tafers deckt ein Versorgungsgebiet von 60000 bis 70000 Personen ab. Es bietet eine hervorragende medizinische Betreuung an und dies aus eigener Erfahrung rund um die Uhr. Natürlich kostet dies etwas, aber weshalb sollte Tafers am Defizit der anderen partizipieren? Das Problem liegt also anderswo, nämlich beim Kantonsspital selber. So musste der Staatsrat eingestehen, dass sowohl die Löhne des Spitals Freiburg im Vergleich zur übrigen Romandie zu hoch sind und die Leistungskosten zu den höchsten in der ganzen Schweiz zählen.

Zur Machbarkeitsstudie, die der Verwaltungsrat in Auftrag gegeben hat mit dem Ziel, ein Szenario mit nur noch einem einzigen öffentlichen Akutpflegespital festzulegen, ist festzustellen, dass dies bereits das Todesurteil für Riaz und Tafers bedeutet, denn andere Szenarien werden schon gar nicht mehr untersucht. Also kämpfen wir für unser Spital Tafers und diktieren wir Staatsrat, Verwaltungsrat und Direktion unser eigenes Szenario. Kämpfen wir auch für Deutschfreiburg!

Autor: Emanuel Waeber, Grossrat, St. Antoni

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