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Kanton Freiburg plant für Schulen eine Stellvertretungsplattform

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Gemäss Schulgesetz sind Schulleiterinnen und Schulleiter dafür verantwortlich, Stellvertretungen bei Abwesenheit von Lehrpersonen zu organisieren. Das stellt sie oft vor schwierige Situationen, insbesondere weil dazu bisher im Kanton ein effizientes Verwaltungssystem fehlte. Zum Teil kommt es vor, dass die Schulleiterinnen und Schulleiter selber für kurzfristige Stellvertretungen einspringen.

Auf diesen Missstand haben zehn Grossrätinnen und Grossräte in einem Auftrag an den Staatsrat aufmerksam gemacht. Wie dieser nun in seiner Antwort schreibt, wurden kürzlich sämtliche Schulleitungen des Kantons mittels Fragebogen zu diesem Problem befragt. 59 von 67 Schulleitungen im französischsprachigen und 14 von 43 im deutschsprachigen Kantonsteil beantworteten die Fragen.

Aus den Antworten geht hervor, dass die Problematik tatsächlich real ist. Längerfristige Stellvertretungen sind schwieriger zu finden als kurzfristige, bei Vollpensen ist es schwieriger als bei Teilpensen, und im Verlaufe eines Schuljahres werde die Suche auch immer mühsamer. Am meisten Mühe bei der Rekrutierung bietet die Stufe 7H/8H.

Seit September ein Tool

Bisher haben Schulleitungen mehrere Lösungen gefunden, etwa Lehrpersonen im Teilpensum oder kürzlich Pensionierte sowie bei kurzer Dauer Studierende.

Der Kanton will die Problematik mit verschiedenen Massnahmen entschärfen. Ein Ansatz ist, den Bedarf nach Stellvertretungen zu reduzieren. Etwa dadurch, dass die Erziehungsdirektion Gesuche für unbezahlte Urlaube für Lehrpersonen restriktiv handhabt sowie Sitzungen und Weiterbildungen möglichst ausserhalb der Unterrichtszeit ansetzt. Auch überlegt sich der Kanton, die Anzahl Ausbildungsplätze anzupassen, da sich viele Studierende zu einem weiteren Studium oder einem anderen Berufsweg entscheiden.

Insbesondere aber harmonisiert der Kanton die Informatik für die Schulverwaltung. Ein Teilprojekt davon ist eine Datenbank für die Verwaltung der Verträge für das Lehrpersonal. Im September habe eine zweite Phase zur Verwaltung von Stellvertretungen begonnen. Das neue Tool solle die Arbeit der Schulleitungen erheblich erleichtern. Als Vorbild dient der Kanton Bern, der eine Stellvertretungszentrale eingerichtet hat.

uh

 

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