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«Kapital für das ganze Leben»

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Ein schönes Hobby macht nicht nur Spass – wir können mit bestimmten Aktivitäten auch unsere geistige Leistungsfähigkeit erhöhen. Denn immer wenn unser Gehirn etwas lernt, entstehen auch neue Verknüpfungen. Weit oben auf der Liste stehen Singen oder das Erlernen eines Instrumentes: Musizieren verbessert unsere kreativen und motorischen Fähigkeiten, unser analytisches Denken sowie unser Sprach- und Rechenpotenzial, wie zahlreiche Studien aufzeigen.

Davon ist auch Pascal Mayer überzeugt: «Singen oder ein Instrument zu erlernen verbinden unsere Gehirnhälften. Das wirkt sich positiv auf das persönliche Gleichgewicht aus.» Der 62-Jährige leitet verschiedene Chöre, darunter den Kammerchor der Universität Freiburg sowie jenen des Kollegiums Heilig Kreuz. An der Hochschule Luzern unterrichtet Pascal Mayer Chorleitung. Früher sang er selber in Chören und spielte Orgel. Als Auftakt zu einer Instrumente-Sommerserie (siehe Text links) haben die FN mit dem Vollblutmusiker gesprochen.

Emotionen und Disziplin

«Mit der Musik können wir Emotionen ausdrücken – und mehr noch, wir können lernen, sie zu kanalisieren», sagt May­er, gerade im Hinblick auf junge Menschen. Pascal Mayer ist voller Begeisterung für das, was Musik bei Schülerinnen und Schülern bewirken kann: «Zu musizieren fördert die Fähigkeit des Zuhörens und auch die bewusste Atmung – und nicht zuletzt ist es einfach gut für das persönliche Wohlbefinden.» Schliesslich setze Musik auch das Glückshormon Dopamin frei. Gleichzeitig könne sich der Mensch mit Musizieren in Disziplin üben: «Es ist quasi ein Lernen ohne Lernen, ein Lernen mit Vergnügen», beschreibt Pascal Mayer seine Erfahrung, die er an zahlreichen Schülerinnen und Schülern gespiegelt sieht. Wer als junger Mensch lerne, diszipliniert auf einem Instrument zu üben oder seine Stimme zu schulen, «der hat das für immer gelernt, es ist also quasi Kapital für das ganze Leben». Ein weiterer Pluspunkt ist für Pascal Mayer der soziale Aspekt: «Mit der Musik kommen ganz verschiedene Menschen zusammen und arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin.» In Chören seien jegliche erdenklichen Berufsgattungen vertreten, «es hat absolut alles», freut sich der Musiker. Ein weiterer Punkt, den es für Pascal Mayer zu erwähnen gilt, ist die körperliche Fitness: «Auf einem Instrument zu spielen oder zu singen verbraucht auch Kalorien.» Das dürfe man nicht unterschätzen.

Musik noch mehr fördern

Das sind viele Vorteile – allerdings behaupten manche Menschen, dass man mit Teamsport das Gleiche erreichen kann. Das bestreitet Pascal Mayer nicht. Seinen drei inzwischen erwachsenen Töchtern hätten seine Ehefrau und er vorgeschlagen, eine Sportart zu betreiben und ein Instrument zu erlernen. Eine Tochter habe Klavier gespielt, setze heute aber mehr auf Sport. Die zweite Tochter spiele Bratsche und sei Berufsmusikerin. Die dritte habe Cello gespielt, «und heute singt sie».

Laut Pascal Mayer musizieren 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Das sei eine gute Bilanz, und die Unterstützung für Musikerinnen und Musiker sei vorhanden. Aber er wünsche sich, «dass die Musik noch mehr gefördert wird in der Schule». Er habe nicht nur einmal erlebt, dass Jugendliche, welche zum Beispiel Schwierigkeiten mit der Konzentration hatten, im Musikunterricht aufblühten: «Das Problem verschwindet. Sie identifizieren sich mit dem Instrument, sind eins mit ihm und konzen­trieren sich voll auf die Musik. Und das könnten sie dann auch in die Schule und in den Alltag mitnehmen.»

Zur Person

Gesang und Chorleitung

Geboren und aufgewachsen in Freiburg, studierte Pascal Mayer Gesang und Chorleitung an den Konservatorien Freiburg und Zürich. Der 62-jährige Vater von drei Töchtern war Mitglied des Ensemble Vocal de Lausanne, des Choeur de la Radio Romande und des Kammerchors Stuttgart.

emu

 

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