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Kartoffelernte wird immer anspruchsvoller

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Schon 2013 sei ein schwieriges Kartoffeljahr gewesen, sagte Spesag-Präsident Fritz Herren in seinem Rückblick an der Aktionärsversammlung am Donnerstagabend in Düdingen. Kleinere Erträge und der Rückgang der Fläche wirkten sich auf das Unternehmen aus. Die Kampagne 2013/14 war das erste Geschäftsjahr nach der Übernahme des Speisekartoffelgeschäfts der ehemaligen Landi Sense. Es wurden 6235 Tonnen Speise- und Veredlungskartoffeln übernommen, berichtete Geschäftsführer Oswald Perler. Die marktfähige Ware lag 17 Prozent unter der vertraglich zugesicherten Menge von 7555 Tonnen. Die kleinere Ernte wirkte sich auch auf das Rechnungsergebnis aus, informierte Rechnungsführerin Gabriela Bula. Bei einem Umsatz von 3,1 Millionen Franken resultierte lediglich ein Cashflow von 90 225 Franken gegenüber 400 940 Franken im Vorjahr.

Zwei Neue im Vorstand

Die Versammlung bestätigte den Verwaltungsrat mit den Bisherigen Fritz Herren, Benoît Cuennet, Urs Grossrieder, Peter Linder und Hugo Schneuwly. Anstelle der abtretenden Christian Bieri und Elmar Fasel wählte sie neu Guido Blanchard und Andreas Perler. Hans Bucheli ist nach 26 Dienstjahren in der Spesag, davon 14 Jahre als Betriebsleiter, in den Ruhestand getreten. Am 1. Juli 2014 hat der bisherige Stellvertreter Stefan Mülhauser die Betriebsleitung übernommen.

Überraschungen möglich

Wie Lukas Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Landi Sense-Düdingen, ausführte, könne aufgrund der Probegrabungen mit einer durchschnittlichen bis guten Kartoffelernte gerechnet werden. Es sei jedoch mit Überraschungen zu rechnen, sagte er. Missförmige und hohlherzige Knollen vermindern die Qualität. Ebenso sei mit Fäulnis zu rechnen, welche die Lagerfähigkeit der Knollen beeinträchtige. Die mit Abnehmern vereinbarte Vertragsmenge beläuft sich auf 8650 Tonnen, das heisst 1700 Tonnen Speisekartoffeln, 6000 Tonnen für die Pommes-frites- und 950 Tonnen für die Chips-Produktion. Die Kartoffelwirtschaft Schweizsei im Umbruch. Eine Anpassung der Strukturen auf Stufe Anbau und Handel dränge sich auf, sagte Matthias Aeberhardt von der Fenaco Bern abschliessend.

Bachelorarbeit: Silberschorf und Colletotrichum

D ie Pilzkrankheiten Silberschorf und Colletotrichum (bräunliche Flecken) vermindern die Schalenqualität und führen bei festkochenden Speisekartoffeln zu Verlusten in der Vermarktung. Benno Jungo aus Schmitten hat sich an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen damit befasst. Parzellen in Lanthen, Elswil und Litzistorf erlaubten es ihm, praktische Erfahrungen zu sammeln. ju

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