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Kastanienbaum vor dem Verdursten gerettet

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Mindestens 70 Jahre alt dürfte die Kastanie vor dem Augustinerkloster in der Freiburger Altstadt sein. Das schätzt Hervé Despont, Bauführer beim Sektor Parks und Spazierwege der Stadt Freiburg. Schon einige Jahre ging es dem Baum immer schlechter, und er drohte einzugehen. Anwohner im Auquartier machten die Stadt darauf aufmerksam. Sie hatten festgestellt, dass die Kastanie nicht genügend Wasser bekam, obwohl sie sie gossen, wie Anwohnerin Primula Bosshard erzählt. Der Grund: Der Boden rund um den Baum war bis an den Baumstamm heran gepflästert.

Und so liess die Stadt nach Rücksprache mit dem Kulturgüteramt die Pflastersteine durch die Stadtgärtnerei auf einem Radius von drei Metern entfernen. Ein öffentlicher und ein privater Parkplatz mussten weichen. Wie Despont erklärt, habe man bis zu den Wurzeln hinab sechs Kubikmeter Material abgetragen und das Loch mit einem Gemisch aus Kompost, Humuserde und Blähton wieder gefüllt. Danach wurde eine Leitung für eine Tropfenbewässerung um den Baum gelegt. Die oberste Schicht besteht aus Holzschnitzeln. Schliesslich bohrten die Stadtgärtner ausserhalb des eingezäunten Baums Löcher in den Boden, über die sie ebenfalls ein Kompostgemisch einführten, damit auch das periphere Wurzelreich genährt wird.

Nicht nur die Anwohnerinnen und Anwohner, auch Hervé Despont freut sich über die hoffentlich gelungene Rettungsaktion. «Jeder Baum, den man retten kann, ist es wert. Nun kann die Kastanie vielleicht 20 bis 50  weitere Jahre leben. Bis ein junger Baum so gross wäre wie sie, würde es mindestens 40  Jahre dauern.»

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