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«Kaum Platz für einen zweiten Vonlanthen»

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«Kaum Platz für einen zweiten Vonlanthen»

Ansprache von Beat Vonlanthen: Der Staatsrat denkt laut über «gutes Regieren» nach

Eine endlose Wahlkampagne – der Tag der Wahl – Empfang bei der Partei, in der Gemeinde, beim Staat und die Vereidigung am Dienstag: Der 47-jährige Beat Vonlanthen hat den politischen Marathon hinter sich. Ab 1. Juli wirds für den neuen Staatsrat anders werden.

Von IRMGARD LEHMANN

Alle sind sie da. Gattin Gisela, die drei Kinder, Eltern und Schwiegereltern, Bruder, Schwester, Anverwandte, Freunde und Arbeitskollegen, Staatsratskolleginnen und -kollegen, fast alle vom Grossen Rat. Alle feiern mit im Grossratssaal anlässlich der Vereidigung und in den Gärten des Museums bei reichlich gedecktem Tisch, umrahmt von Fanfarenklängen der Landwehr.

Gedanken zum «guten Regieren»

Beat Vonlanthen einst von Dorf zu Dorf gepilgert, von Partei zu Partei, von Gremium zu Gremium, hat nun auf seinem Parcours der Höflichkeiten und Referenzen am Dienstag den Höhepunkt erreicht. Bald heisst es Staatsrat sein und wirken. Und wie er das machen will, sagt er kurz nach der Vereidigung: «Dieser feierliche Moment zeigt mir, dass der Mensch, der ein solches Amt wahrnimmt, dies mit grosser Bescheidenheit tun muss.» Er müsse sich immer bewusst sein, dass er lediglich ein kleiner Akteur in einem grossen Gefüge sei und letztlich vor dem Schöpfer geradezustehen habe.

Ein «Vonlanthen» – Welch ein Glück

Doch so bescheiden will Grossratspräsident Ruedi Vonlanthen dies alles nicht verstanden wissen. In lauten und klaren Worten verkündet er, was er von seinem Namenskollegen hält. «Ich bin stolz und glücklich nun einen Vonlanthen im Staatsrat zu haben – wohl wissend, dass es damit für einen zweiten Vonlanthen kaum Platz haben wird.» (Schallendes Gelächter im Saal)

Doch nicht nur Bescheidenheit soll walten, sondern auch das Prinzip der Verantwortung, betont der neue Staatsrat. Die heutige Wissensgesellschaft müsse vermehrt als Verantwortungsgesellschaft verstanden werden. «Wir haben unsere Aufgabe dann erfolgreich erfüllt, wenn unsere Urgrosskinder im Jahr 2060 dereinst sagen können: «Unsere Vorfahren haben zu Beginn des Jahrhunderts durch weitsichtiges Handeln wesentlich dazu beigetragen, dass wir heute eine Welt vorfinden, in der es sich gut und friedlich leben lässt.»
Doch der neue Staatsrat Beat Vonlanthen lässt sich nicht nur aufs Philosophieren ein, sondern denkt konkret an den Regierungsalltag. Und darum wohl erwähnt er das Kollegialitätsprinzip und wünscht sich, dieses würde dereinst gut funktionieren.
Als zentral erachtet Beat Vonlanthen ebenfalls das Zusammenspiel zwischen den politischen Gewalten: «Ich war immer ein vehementer Verfechter einer starken Position des Grossen Rates». Und er bleibe dabei, auch wenn er jetzt die Seite gewechselt habe.
Last but not least dankt der Gefeierte seiner Familie. Denn auch Beat Vonlanthen weiss, dass eine grosse Arbeitslast nur dann bewältigt werden kann, wenn die Familie hinter ihm steht und sich das Umfeld wohlwollend zeigt.

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