Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kehrichtverbrennungsanlage läuft wieder im Normalbetrieb

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vorletztes Jahr war plötzlich klar geworden, dass für die Schlammverbrennungsanlage der Saidef eine Totalsanierung nötig würde. Schwefelsäure im Klärschlamm hatte die Anlage durchrosten lassen. Für die Sanierung wurden Kosten von 6,5  Millionen Franken errechnet, dazu musste der Klärschlamm zur Behandlung in eine Anlage nach Basel transportiert werden.

«Erledigt», zog Saidef-Verwaltungsratspräsident Claude Gremion am Mittwoch an der Generalversammlung Bilanz. «Wir haben die Probleme bei der Schlammverbrennungsanlage gelöst. Die Sanierungsarbeiten verliefen gut, und das Budget konnte eingehalten werden.» Der Erfolg der Sanierung habe bestätigt, dass es richtig gewesen sei, die Anlage zu reparieren, statt sie aufzugeben und den Schlamm anderswo zu verbrennen.

Eine weitere Baustelle war zuletzt die Schlackenaufbereitungsanlage. Deren Funktion war durch nicht brennbare Stoffe wie Metalle in der Schlacke beeinträchtigt. Ein erster Separator hatte sich als ungeeignet erwiesen. Doch auch hier vermeldet Gremion nun: «Erledigt. Die Schlackenaufbereitungsanlage ist bei einem Betriebsniveau von mehr als 90 Prozent einsatzfähig.»

Nach der Revision funktioniere somit die gesamte Saidef nach Wunsch. 2018 wurden 97 662 Tonnen Abfälle verbrannt. Dies sei eine Rekordmenge, so der Präsident.

Die gestiegene Produktion führte auch zu einem guten Rechnungsabschluss der Anlage. Bei einem Umsatz von rund 26 Millionen Franken erwirtschaftete die Saidef einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 1,1 Millionen Franken. Dies trotz Transportkosten für den Klärschlamm von rund 1,4 Millionen Franken. So waren aus­serordentliche Abschreibungen möglich, und die Verschuldung schlägt noch mit 36 Millionen Franken zu Buche.

Wechsel im Verwaltungsrat

Positiv wirkt sich auch aus, dass die Saidef Darlehen neu zu einem günstigeren Zinssatz aushandeln konnte. Wie Direktor Albert Bachmann betonte, sind die Tarife für Haushaltsabfälle seit 2016 um 12 Franken pro Tonne zurückgegangen. Für die Zukunft ist die Saidef in Verhandlungen, um zusätzlich Schlamm aus Waadtländer und Neuenburger Gemeinden zu verbrennen.

An der Versammlung vom Mittwoch erfolgte ein Wechsel im Verwaltungsrat: Staatsrat Didier Castella (FDP) folgt auf seine Vorgängerin in der Regierung, Marie Garnier (Grüne).

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema