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Kein Votum des Volkes zu Fussgängerzone

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Autor: Patrick Pugin, AurÉlie Lebreau/La LibertÉ

bulle Mehr als 1500 Einwohnerinnen und Einwohner von Bulle hatten bei einer von den Sozialdemokraten (SP) initiierten Unterschriftensammlung ihren Wunsch nach einer autofreien Grand-Rue bekundet. Mit einem Abstimmungsentscheid hat der Generalrat von Bulle vorgestern nun all diese Unterschriften weggewischt. Die Initiative wurde nur von den sechzehn SP-Generalräten unterstützt; sämtliche Parlamentarier der bürgerlichen Parteien stimmten jedoch dagegen.

Dabei stützten sich diese hauptsächlich auf juristische Gutachten, die in den letzten Wochen und Monaten eingeholt worden waren. Die Gutachter waren klar der Meinung, dass Massnahmen der Raumplanung unter die Hoheit der kantonalen oder kommunalen Exekutiven gehören.

Enttäuschte SP

Auf Seiten der SP war man natürlich enttäuscht, denn die Sozialdemokraten hätten eine Fussgängerzone im Stadtzentrum gerne dem Stimmvolk vorgelegt. Die Ratsrechte machte geltend, dass die Gemeinde in die Grand-Rue während einem jahrelangen Gestaltungsprozess viel Geld investiert habe und sie nun dies nicht wieder zunichte machen wolle. Zudem kam in der Debatte auch der Widerstand der Geschäftsleute gegen eine autofreie Grand-Rue zum Ausdruck.

Die Sozialdemokraten aus Bulle überlegen sich nun den Gang ans Kantonsgericht, um den Generalratsentscheid anzufechten.bearbeitet von uh/FN

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