Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Keine Chance für Managed Care – in der Schweiz wie im Kanton Freiburg

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

FreiburgEin seltenes Bild zeigten gestern die Resultatetabellen des Abstimmungswochenendes: Alle Kantone haben alle Vorlagen deutlich verworfen. Auch Freiburg reihte sich ein, die Nein-Anteile sind gar um einiges höher als im Schweizer Schnitt. So erhielt die Gesetzesvorlage für die Einführung von Managed Care in Freiburg nur jede fünfte Stimme, auf Bundesebene sagte etwa jeder vierte Bürger Ja.

Wyna Giller vom kantonalen Nein-Komitee war positiv überrascht: «So massiv hätte ich die Ablehnung nicht erwartet.» Ein Nein habe sich schon in der parlamentarischen Debatte abgezeichnet, erklärte Jean-François Steiert, Freiburger SP-Nationalrat und Befürworter. «Ich hatte gehofft, dass wir im Parlament einen besseren Kompromiss erreichen würden. Die Lösung war politisch nicht logisch.»

Der Freiburger SP-Bundesrat Alain Berset verzeichnet somit seine erste Abstimmungsniederlage, obwohl er die Vorlage von seinem Vorgänger «geerbt» hatte. Auch die Bausparinitiative und die Vorlage für ein obligatorisches Referendum bei Staatsverträgen lehnten die Stimmbürger kantonal wie national deutlich ab.fca

Berichte Seite 5 und 13

Bundesrat Alain Berset setzte sich für die Managed-Care-Vorlage ein – letztlich erfolglos.Bild key/a

Mehr zum Thema