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Keine «Villa Kuntebunt» mehr

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Von CHRISTIANSCHMUTZ

Für die Grundstücke an der Beauregard-Allee mit den Gebäuden «Auto Lehmann», «Villa Guhl» und den Häusern vorne am Chemin des Brodeuses hat die Pensionskasse der Angestellten von «Antiglio SA» und «Routes Modernes SA» vor zehn Jahren eine Quartierbewilligung erhalten. Wohnungen und Büroräume waren vorgesehen. «Die Villa Guhl ist dabei zugemauert worden, aber eine Person hat sich ohne Mietvertrag dort eingenistet», sagte Josef Raemy, Direktor der Immobilienverwaltung Gerama SA. Seine Firma betreut die Quartierplanung im Auftrag der Eigentümer.

«Kleine grüne Lunge des Quartiers»

Sieben Jahre habe man versucht mit dem Besetzer Arturo Knutti zu verhandeln, aber er habe nicht mit sich reden lassen. Knutti seinerseits hatte «diese kleine grüne Lunge des Quartiers und den schützenswerten Bau aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts vor dem Tod bewahren wollen», schrieb er vor drei Jahren in einem Brief an die FN. Und auch Leute aus dem Quartier bedauern das Verschwinden des Gartens.

Für die Eigentümer war das Gebäude aber ein Sicherheitsrisiko. Vor drei Jahren hatten sie begonnen, gerichtlich gegen den ungebetenen Gast vorzugehen. Vor zwei Jahren hätten sie die Abbruchbewilligung erhalten. «Aber ein Abbruch war nur denkbar, wenn die Eigentümer frei über die Liegenschaft verfügten», sagte Raemy. Deshalb mussten sie auf den Gerichtsentscheid warten, der vor drei Wochen gefallen und letzte Woche ausgestellt worden ist. Am Montagmorgen ist der ungebetene Gast vor die Tür gestellt, am Nachmittag Möbel sowie diverse Gebrauchsgegenstände eingelagert und ab Dienstag der Abriss begonnen worden.
Und jetzt? «Die Planungarbeiten gehen weiter, der Quartierplan wird überarbeitet, die Kosten berechnet und das Projekt dann öffentlich aufgelegt», sagte Raemy. Er gehe davon aus, dass sich Investoren dafür interessierten, denn es sei eine hervorragende Wohnlage zwei Minuten vom Bahnhof entfernt und mit Blick auf die Voralpen. Eine Umsetzung der Pläne könne aber allerfrühestens in ein- bis eineinhalb Jahren erfolgen.
Was die Mieter in den betroffenen Nachbarhäusern angeht, so macht ihnen Josef Raemy nicht allzu viel Hoffnung. «Natürlich werden alle Kündigungsfristen in den Mietverträgen eingehalten. Aber sie müssen damit rechnen, dass sie ihre Wohnungen bald verlassen müssen.»

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