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Kernkompetenz:Beratung an Ort

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Die Raiffeisenbewegung stellt sich den Veränderungen in der Bankenwelt

Für den Gast aus St. Gallen steht fest, dass auch die Raifeissenbanken Wachstum brauchen, um die selbständige Position zu erhalten und zu stärken. Dies geschieht beispielsweise im Ausbau von Marktanteilen und der Erschliessung raiffeisenloser Gebiete. Unter Beibehaltung der Kundennähe gehe es zudem auch darum, neue technische Möglichkeiten wie den E-Commerce-Bereich aufzubauen.

Pierin Vincenz erinnerte daran, dass Raiffeisen durch drei Dimensionen geprägt ist: selbständige Unternehmen; einen Verband, der als Service-Netzwerk dient, sowie eine Gruppe mit strategischer Führung. Gerade bei den dezentralen Strukturen dürfe man nicht vergessen, dass alle zusammen eine Gruppe bilden. In diesem Zusammenhang werde noch in diesem Jahr das Thema besprochen, wie man in der Bewegung bei der Entscheidungsfindung besser zusammenarbeiten könne. Der Referent erinnerte ebenfalls daran, dass es im genossenschaftlichen Gedankengut, wie das bei Raiffeisen der Fall ist, darum gehe, das Menschliche mit dem Betriebswirtschaftlichen zu verbinden, was von den Kunden auch erwartet werde.

Wirtschaft mit sozialer Verantwortung

Der Verwaltungsratspräsident des Schweizer Verbandes der Raiffeisenbanken SVRB, Dr. Marius Cottier, hob seinerseits hervor, dass der direkte Kontakt auch unter den Verantwortlichen der Raiffeisenbe-
wegung wichtig sei. Um dies zu fördern, gehe es darum, neue Wege zu finden.

Zu Beginn der Versammlung stellte Pius Lehmann, Präsident des Deutschfreiburger Verbandes der Raiffeisenbanken, im Jahresbericht fest, dass die Politik gegenüber der Wirtschaft an Einfluss verliere. Der «Turbo-Kapitalismus» verlange aber nach einem «Ausgleich in Form von einem funktionsfähigen Staat und demokratischer Stabilität.» Der schrankenlose Wettlauf um Anteile am Weltmarkt könne uns kaum zum Glück verhelfen. Wahre s Verantwortungsbewusstsein richte sich auf Menschen, die von Unternehmen abhängig sind. «Und es richtet sich auf das Wohl des Gemeinwesens, in denen die Unternehmen arbeiten. Den Rahmen dazu bietet der Staat, die demokratische Staatsidee,» betonte Pius Lehmann.
«Raiffeisen habe diesbezüglich eine klare Doktrin und setze auf eine Wirtschaft, wo soziale Verantwortlichkeit wahrgenommen wird», sagte der Präsident des Deutschfreiburger Verbandes weiter, um festzuhalten:«In dieser Betrachtungsweise trägt Raiffeisen einiges dazu bei, um dem wirtschaftlichen Denken die rechte Farbe zu geben.» Heidi Blanchard, Alterswil, erstattete Bericht über die Werbekommission, und Paul Schafer, St. Antoni, stellte die Tätigkeit des Fachausschusses vor. Die Jahresberichte, die Rechnung sowie der Jahresbeitrag wurden im Sinne des Vorstandes genehmigt. Zustimmend nahmen die Delegierten auch vom vorgeschlagenen Jahresprogramm Kenntnis.

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