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Kerzers trotzt schwieriger Finanzsituation

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Gemeindeversammlung stimmt positiver Rechnung zu

Höher als budgetiert sind unter anderem der Kostenanteil amBezirksspital Merlach (+91000 Franken) und der Erlös aus der Wasserabgabe
(+ 48000 Franken). Tiefer sind dank besseren Konditionen und geringeren Schulden die Schuldzinsen (114000 Franken). Berücksichtigt man die stillen Reserven und die Spezialfinanzierungen nicht, beträgt Kerzers’ Veschuldung zurzeit 13,5 Millionen Franken.Das sind 343000 Franken weniger als im Vorjahr und 3500 Franken pro Kopf.
Die Bildung beansprucht 39 Prozent, Kultur und Freizeit 11,4 Prozent, die Soziale Wohlfahrt 18,6 Prozent und der Verkehr 11,6 Prozent der Ausgaben.
Die Investitionsrechnung weist Ausgaben von 1,84 Millionen Franken und Einnahmen von 216000 Franken aus. Die Nettoinvestitionen betragen 1,62 MillionenFranken.

In der OSwird’s eng

Aufgrund der steigendenSchülerzahlen müssen für das Schuljahr 2000/2001 16 Klassen geführt werden.Das Problem soll mit zwei Schulcontainern auf dem Parkplatz zwischen Turnhalle und Hauptgebäude gelöst werden. Laut dem Gemeinderat sollte diese Lösung die nächsten acht bis zehn Jahre hinhalten.Danach werde man die Aufstockung der OSins Auge fassen müssen. Gemeinderat Pierre Alain Ydler erläuterte die Abhängigkeit der Schulraumplanung von der Ortsplanung, die Unwägbarkeiten und widerlegte die Vorwürfe mangelhafter Planung. Nach ausgiebiger Diskussion stimmte die Versammlung dem Kredit von 175000 Franken mit 82 Ja gegen 11 Nein zu.

Schiessen: künftig inWileroltigen

Die 300-m-Schiessanlage von Kerzers erfüllt die Auflagen der Eidg. Lärmschutzverordnung nicht mehr und muss im Jahr 2002 geschlossen werden.Die Gemeinde ist verpflichtet, das ausserdienstliche Schiesswesen sicherzustellen. Eine Sanierung der alten Anlage kommt aus Kostengründen nicht in Frage. Nachdem die Variante Fräschels nicht mehr aktuell ist, wurde die seit 1995 bestehende Schiessplatzkommission in Wileroltigen fündig. Dort ist noch Platz für zusätzliche Scheiben.

Wenn Wileroltigens Gemeindeversammlung am 12. Mai zustimmt, kann der reguläre Schiessbetrieb im März 2001 aufgenommen werden.Die Schützengesellschaft Kerzers verpflichtet sich, alle geeignetenArbeiten in Eigenleistungen auszuführen.
Der Kredit von 250000 Franken wurde nach ausgiebiger Diskussion mit teilweise unkonventionellen Vorschlägen mit 83 gegen 15 Stimmen gutgeheissen. Die Sanierung des bleibelastenden alten Kugelfangs wird nach ersten grobenSchätzungen etwa eine Viertelmillion Fanken kosten und ist im Kredit nicht enthalten.Allerdings bestehe dafür noch kein Handlungsbedarf. Der Gemeinderat setzt hier auf «Kommt Zeit, kommt Rat». Unbestritten war die Kompetenzerteilung an den Gemeinderat über 60000 Franken für die Beschaffung eines neuen Kompakttraktors.

«Ghüder» wird teuerer

Im ersten Betriebsjahr mit Gewichtsgebühr waren die Gebühren nicht kostendeckend. Deshalb wird eine Erhöhung des Kilopreises von 30 auf 50 Rappen nötig. Die Andockgebühren bleiben unverändert.Die neuen Grundgebühren betragen neu 25 Franken je Person und Jahr für Private sowie 50 bis 500 Franken für Betriebe (abgestuft je nach Betriebsgrösse).

Unbestritten war auch die Kompetenzerteilung für den Verkauf von maximal 200 Qaudratmetern Bauland am Doktorweg zum Preis von 300 Franken pro Quadratmeter.
Gemeindeschwester Ida Iff tritt in den Ruhestand.Die Gemeindepräsidentin würdigte ihr Wirken und überreichte ein Geschenk. Sie hatte ihr Amt am 1. Oktober 1962 angetreten und es mit sehr viel Engagement und Herzblut versehen. Die neuen Gemeindeschwestern sind künftig unter Tel. 031/7505357 erreichbar.
Kerzers fährt mit neun Gemeinderäten gut und wird die Zahl auch für die nächste Legislaturperiode beibehalten.
«Lothar» hat in Kerzers 12000 Kubikmeter Holz geworfen. Das entspricht der Holzmenge von acht normalen Jahren. Von den 6000 Kubikmetern aufgerüstetem Nutzholz gingen 2100 Kubikmeter nach Frankreich, das Übrige nach Deutschland und Italien. Forstvorsteher Ernst Balmer dankte allen, die an der Beseitigung der Sturmschäden mitwirkten. Ein Stimmbürger verlangte, dass einer der als Verkehrsberuhigungsmassnahme an der Ölgasse gepflanzten Bäume der Verkehrssicherheit zuliebe gefällt werde. Der Souverän überwies den Antrag zur Prüfung und Berichterstattung an den Gemeinderat.

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