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Kieswerk macht Auenlandschaft Platz

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wer von Marly her entlang der Ärgera nach Tentlingen spaziert, der kommt bei der Stersmühle von einer lieblichen Auenlandschaft plötzlich auf das Areal eines Kieswerks der Vigier Beton Romandie AG. Derzeit liegt dieses auf beiden Seiten der Gemeindestrasse. Bald soll zumindest ein Teil wieder Auenlandschaft sein: Auf der Südseite, zwischen Strasse und Fluss, werden in den nächsten Monaten die Anlagen und Gebäude des Kieswerks rückgebaut. Der Parkplatz verschwindet. Das gelagerte Material wird ebenfalls entfernt, genauso wie die in der Ärgera installierte Wasserfassung für die Kieswaschung, wie es in einer Mitteilung des Kantons heisst. Das Baugesuch für das Projekt liegt derzeit öffentlich auf, wie aus dem Amtsblatt hervorgeht.

Aue von nationaler Bedeutung

Die Aue an der Ärgera ist eine von 326 Auenlandschaften von nationaler Bedeutung in der Schweiz. Ziel sei es, diese zu revitalisieren, die Ufer der Ärgera aufzuwerten und die Biodiversität zu erhöhen, heisst es in der Mitteilung. Wenn die Gebäude und Einrichtungen des Kieswerks entfernt worden sind, sollen verschiedene Bäume und Sträucher gepflanzt werden. Die Gemeindestrasse entlang des Kieswerks und der Aue soll mit verschiedenen Massnahmen vor Hochwasser geschützt werden, unter anderem mit einem neuen Damm.

Das ganze Projekt wird rund 2,5 Millionen Franken kosten, wie es in der Mitteilung des Kantons heisst. Bestimmte Renaturierungsarbeiten erhalten Beiträge von Bund und Kanton. Einen grossen Teil der Kosten trägt die Betreiberin des Kieswerks; die Gemeinde übernimmt die Kosten für eine neue Meteorwasserleitung, die ebenfalls zum Projekt gehört, wie der Tentlinger Gemeinderat Willy Riedo auf Anfrage sagt. Wer wie viel bezahlt und wie hoch die Subventionen ausfallen, sei noch nicht klar. Gemäss Riedo soll die Renaturierung im kommenden Winter abgeschlossen sein.

Die Betreiberin des Kieswerks, die Vigier Beton Romandie, die Gemeinde Tentlingen und der Kanton Freiburg haben das Projekt zusammen entwickelt. 2011 hatten die Kieswerkbetreiberin und der Kanton bereits eine Vereinbarung unterzeichnet, um das Gebiet instand zu setzen. Das Kieswerk in der Stersmühle besteht seit den 1950er-Jahren.

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