Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kindergärtler lernen die Baderegeln

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: HANNES WÄHRER

Die Präventionsveranstaltung «Das Wasser und ich» im Kindergarten der FOS Courtepin vom letzten Donnerstag ist topaktuell. Im Juni steigt die Zahl der Unfälle mit Todesfolge durch Ertrinken jeweils steil an, erreicht im Juli einen Höhepunkt und flacht im August wieder ab.

Bei 90 Prozent der Unfälle sind Kinder unbeaufsichtigt

Es sind nicht nur die 17 Kinder aus Courtepin, denen die «Wasserbotschafterin» der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG), Dinah Leuenberger, an der rund dreistündigen Veranstaltung etwas beibringen will. «Was die Kinder spielerisch gelernt haben, sollen sie ihrer Familie weitererzählen», sagt die 20-jährige ausgebildete Rettungsschwimmerin. Und nicht unbegründet – denn in 90 Prozent aller Ertrinkungsunfälle sind Kinder unbeaufsichtigt.

Die Kindergärtler hängen ab dem ersten Satz an Leuenbergers Lippen. Die Wasserbotschafterin vermittelt das Wissen durch die Figur Pico, ein personifizierter Wassertropfen, der «traurig» ist, «weil sich viele Kinder am Wasser falsch verhalten».

Auch das Ziel wird kindergerecht formuliert: Pico soll wieder zufrieden werden, weil sich die Kinder in Zukunft der Gefahren, die das Baden mit sich bringt, bewusst sind. Dafür lernen sie zehn Regeln, die beispielsweise in einen Bewegungsablauf eingebunden oder beim Ausmalen einer Broschüre wiederholt werden.

Die Kindergärtler im Alter von vier bis sieben Jahren gehören, wenn man nur die absoluten Zahlen ansieht, nicht zur Hochrisikogruppe: Am häufigsten ertrinken Personen im Alter zwischen 25 und 64 Jahren. Im Kanton Freiburg sind seit dem Jahr 2000 16 Personen ertrunken. Betrachtet man jedoch die Häufigkeit der Todesursache bei Unfällen von Kindern, so steht Ertrinken bereits an zweiter Stelle.

Und das ist erst die Spitze des Eisbergs: Viermal häufiger als Unfälle mit tödlichem Ausgang sind laut der SLRG Unfälle mit schweren Behinderungen als Langzeitfolge. Dagegen sind die Kindergärtler aus Courtepin nach der Lektion besser geschützt, falls die Botschaft angekommen ist. Und davon ist Kindergärtnerin Priska Schafer, die als Beobachterin am Anlass teilgenommen hat, überzeugt: «Der Kurs ist sehr professionell gestaltet und perfekt auf die Fähigkeiten der Kinder abgestimmt», erklärt sie.

Mehr zum Thema