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Klein, aber finanziell oho

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Die Gemeinde Gempenach gedeiht gediegen und macht Gewinn

Der Gempenacher Finanzverwalter Martin Frey bringt das Finanzhoch auf den Punkt: «Es ist, wie wenn jeder Bürger anfangs Jahr 1000 Franken auf dem Konto gehabt hätte und jetzt 1500 Franken.» Gempenach ist schuldenfrei. Wie kann es aber sein, dass eine solch kleine Gemeinde einen solchen Gewinn ausweist? «Es braucht Ausgabendisziplin. Bei den gemeindeübergreifenden Projekten muss man Kosten-Nutzen abschätzen. Auch haben wir kaum eigene Infrastrukturkosten», erklärt Martin Frey die Sachlage. «Die Gemeinde hat auch die Steuersenkung sehr zurückhaltend angepackt.»

Hauptgrund für den guten Abschluss sind die erhöhten Steuereinnahmen. Dank dem grossen Gewinn sind die finanziellen Beteiligungen an der OSPrehl und am Abwasserverband Region Kerzers bereits vorgängig abgeschrieben. Auch die ARA-Kanalisation und das Schulhaus Gempenach, an dem 1999 Umgebungsarbeiten gemacht wurden, sind bereits abgezahlt.

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Neben Abgaben an Gemeindeverbände gibt die Gemeinde relativ wenig Geld selbst aus. Hier wird eher über kleinere Vorhaben verhandelt wie das neue Friedhofsreglement. Neu daran ist das vorgesehene Gemeinschaftsgrab mit Urnen für Leute, die keine individuelle Grabstätte wollen und/oder keine Verwandten haben, die sich um die Grabpflege kümmern. Wenn erwünscht, werden Namen und Lebensdaten der Verstorbenen in einen grossen Grabstein eingeritzt. Das neue Friedhofsreglement sowie ein Kredit von 12000 Franken für die Ausarbeitung dieses Gemeinschaftsgrabs wurden von der 38-köpfigen Gemeindeversammlung einstimmig genehmigt.

Kein Druck für Gemeindefusion

Im Seebezirk wird momentan viel über Gemeindefusionen gesprochen. Gemäss der Studie Dafflon wäre Gempenach für eine Fusion mit Ried, Agriswil und Büchslen, eventuell gar zuzsätzlich mit Lurtigen, Ulmiz und Galmiz geeignet.

Nicht sehr erfreut

Ammann Daniel Mäder zeigt sich nicht sehr erfreut über diese grossräumige Perspektive:«Unsere Idee wäre eher eine kleinere Fusion mit Ulmiz und Büchslen. Die momentane finanzielle Lage lässt uns aber viel Handlungsfreiraum. Wir haben Zeit, genug Leute, die sich für Ämter zur Verfügung stellen, und sind nicht unter Druck.» Trotzdem ist den Gempenachern bewusst, dass man nur mit einer guten Zusammenarbeit mit den umliegenden Gemeinden eine gewisse Unabhängigkeit bewahren kann.

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