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Kleine Beiz mit grossem Namen

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Kleine Beiz mit grossem Namen

«Hollywood» verwöhnt Wandervögel und Badegäste

Das Restaurant Sensestrand, besser bekannt unter dem Namen «Hollywood», ist ein Geheimtipp für alle, die die Natur lieben und sich nichts aus städtischem Chic und Glamour machen.

Von ILONA STÄMPFLI

Im Restaurant Hollywood in Überstorf sind die Stammgäste die Stars. Prominenz findet selten bis nie den Weg in das Strandbeizli. Vor vielen Jahren gaben einfallsreiche Gäste dem kleinen Restaurant den glamourösen Namen «Hollywood». Und so nennt sich die kleine Beiz im heimeligen Chaletstil auch heute noch.

Das Restaurant hat sich seinen grossen Namen verdient, auch wenn der Glanz und Glitzer Hollywoods gänzlich fehlt. Geschützt von den mächtigen Felsen und der rauschenden Sense liegt das Hollywood mitten in der Natur. Etwas abgelegen zwar, aber Wanderer, Velofahrer und Badegäste finden an Wochenenden nicht selten den Weg zum versteckten Plätzchen.

Die Beiz ist über eine kleine Privatstrasse durch den Wald auch mit dem Auto erreichbar. Danach ist jedoch kein befahrbarer Weg mehr vorhanden. Schöne Ecken zum Baden und Planschen müssen zu Fuss aufgesucht werden.

Abseits vom Lärm und Verkehr

Im Restaurant Hollywood können die Gäste für einen kurzen Moment dem Alltag entfliehen und ein bisschen Ferienatmosphäre geniessen. Auf der grossen Terrasse oder in der Gaststube mit den rot-weiss karierten Tischdecken lässt es sich gemütlich rasten. Gabriela Michel, Besitzerin des Hollywoods, könnte sich nicht vorstellen, ein Passantenlokal an einer vielbefahrenen Strasse zu führen. «Mir gefällt es hier. Ich geniesse die Ruhe und die Natur. Für die Kinder ist es ein Paradies.»

Pommesfrites, Geflügel, Rahmschnitzel und Bratwürste stehen auf der Speisekarte der Beiz – gut bürgerliche Küche, ohne Schnickschnack. Gegen den Mittag treffen die ersten Gäste ein – Arbeiter, die sich abseits von Lärm und Verkehr eine kurze Auszeit gönnen wollen. «Die Stammgäste kommen schon seit Jahren immer am Mittag. Egal, ob es regnet oder die Sonne scheint», freut sich die Gastgeberin.

Urgrosseltern fingen an

Gabriela Michel führt das Restaurant nun schon in der vierten Generation. Ihre Urgrosseltern haben mit wenig Aufwand den Anfang der Hollywood-Geschichte geschrieben. «Am Mittag haben sie in einem kleinen Schuppen Fleischsuppe und Bier serviert», erzählt die Wirtin. Ihre Grosseltern bauten dann 1967 das Restaurant. Mit jeder Generation kam etwas Neues hinzu. Gabrielas Eltern erweiterten das Gebäude mit einem Säli, in dem heute kleinere Bankette abgehalten werden. Ein kleiner Spielplatz für Kinder kam irgendwann auch noch dazu und letztes Jahr richtete das Ehepaar Michel draussen eine Bar ein. «Mit coolen Drinks und heisser Musik» können freitags die warmen Sommerabende verbracht werden.

Das Hollywood ist vom März bis November geöffnet. Hochbetrieb herrscht hauptsächlich in der Sommerferienzeit. Für die Mutter zweier Kinder ist es ganz normal, in dieser Zeit zu arbeiten: «Ich habe nie etwas anderes gekannt.»

Mit besonderen Anlässen, wie zum Beispiel der Country-Night oder dem Töff-Träff, versucht die Wirtin den abgelegenen Ort ein bisschen bekannter zu machen. Mund-zu-Mund-Propaganda reiche nicht mehr aus, um genügend Leute anzuziehen, sagt sie. «Die Situation ist trotz dem guten Sommer schwierig. Wir mussten letztes Jahr das Personal reduzieren. Heute arbeitet die halbe Verwandtschaft im Betrieb mit.»
Hochbetrieb

Nicht nur Glaceverkäuferinnen und Bademeister haben im Sommer alle Hände voll zu tun. Die FN stellen Leute vor, die an heissen Ferientagen für das Wohl anderer sorgen.

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