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Kleine Golfer mit Schwung unterwegs

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Gestern Nachmittag ging es auf dem sonst so ruhigen Golf und Countryclub in Wallenried etwas aufgeregter und lauter zu und her als sonst. Sechs Kinder im Alter zwischen acht und vierzehn Jahren übten sich im Golf. «Wir haben in Gurmels den Ferienpass nun seit zwei Jahrzehnten und bieten das Kindergolf seit mindestens zehn Jahren an, bisher immer mit grossem Interesse bei den Kindern», sagt Anja Förster, Verantwortliche für den Ferienpass in Gurmels. Dass der Golfsport bei den Jungen beliebt ist, bestätigt auch Pierre Winckler, Golflehrer in Wallenried, der die Kinder durch den gestrigen Nachmittag führte.

Donnerstags ist zwar auf dem Wallenrieder Golfplatz jeweils Seniorentag, daher seien an diesem Tag kaum Junge anzutreffen. «Es erweckt möglicherweise den Eindruck, dass Golf ein Sport für etwas ältere Semester ist», sagt Pierre Winckler. Dem sei aber nicht so: Es gebe auch in Wallenried keine Nachwuchsprobleme im Golfsport.

Erste Golfversuche

Bei bestem Wetter durften die Gurmelser Kinder erste Schläge auf dem Übungsplatz, der sogenannten Driving Range, durchführen und im Anschluss noch bei einem Wettbewerb im Versenken von Bällen, im Fachjargon Putting genannt, antreten. Zuerst wurden die Kinder, die allesamt noch keine Erfahrung im Golfspiel mitbrachten, in die Theorie des Golfsports eingeführt. Etwa, wie viele Löcher ein Golfplatz hat, wie lange ein ganzes Spiel dauert, was ein Handicap ist und was die verschiedenen Farben auf dem Golfplatz zu bedeuten haben. Die Kinder lernten so, dass ein Golfplatz in der Regel 18 Löcher hat, ein Spiel an die vier Stunden dauern kann, ein Handicap das Spielpotenzial eines Golfers oder einer Golferin ausdrückt und dass sie als Kinder den roten Abschlagmarkierungen auf dem Golfplatz folgen müssen, da die weissen für Profis, die gelben für Männer und die blauen für Frauen gedacht sind.

An die 15 000 Golfbälle

Ausgerüstet mit einem von vierzehn verschiedenen Golfschlägern wagten sich die vier Jungs und zwei Mädchen dann auf den Übungsplatz, die sogenannte Driving Range. Pierre Winckler demonstrierte den Kids die Grundlagen der richtigen Schlagtechnik. Und schon ging es los: «Seht ihr, wenn ich mit diesem Schläger spiele, dann kann ich den Golfball nur etwa 70 Meter weit über den Rasen schlagen, das ist aber zu wenig, wenn ich den Ball bis ganz nach hinten befördern will», erklärt Winckler den Kindern. «Wenn ich einen etwas anderen Schläger dafür nehme, sieht das Ganze schon wieder anders aus, seht ihr den Unterschied?» In hohem Bogen fliegt der Ball über den Rasen, bis er am Horizont verschwindet. Begeistert schreien die Kinder auf: «Der Ball ist im Wald verschwunden und kommt nie wieder zurück!»

Nun durften sich die Kids selbst im Ballschlagen versuchen. An die hundert Bälle hat jedes von ihnen in einer knappen Stunde über den Übungsplatz geschickt, schätzt Winckler. Dass ihnen die Bälle aber ausgehen würden, bevor die Kids über Blasen an den Händen klagen würden, sei eher unrealistisch. Schliesslich stünden 15 000 Golfbälle zum Abschlag bereit, ergänzt Winckler mit einem Schmunzeln.

«Wir bieten Kindergolf seit zehn Jahren an, bisher immer mit grossem Interesse bei den Kindern.»

Anja Förster

Ferienpassverantwortliche

Ferienpass Gurmels

Abwechslungsreiches Programm

An vielen Orten ist der Ferienpass für dieses Jahr wegen der Corona-Krise gestrichen. Nicht so in Gurmels: Die beiden Organisatorinnen Susan Zimmermann und Anja Förster haben auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Insgesamt wurden 84 verschiedene Kurse und Aktivitäten geplant, aus denen die Kinder frei wählen konnten. Die meisten der Angebote konnten bisher trotz der Corona-Krise durchgeführt werden, sagt Anja Förster. Der Ferienpass läuft seit dem 8. August und dauert noch bis am kommenden Dienstag, bevor auch im Kanton Freiburg wieder die Schule beginnt. Die FN begleiteten den Ferienpass Gurmels auf den Golfplatz.

vk

 

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