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Klima-Bewegung erreicht Freiburg

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Vor Weihnachten schwänzten in Basel, Bern, St. Gallen und Zürich erstmals Schülerinnen und Schüler die Schule, um für mehr Klimaschutz zu protestieren. Am kommenden Freitag wollen nun auch Freiburger Schülerinnen und Schüler dem Vorbild der 15-jährige Schwedin Greta Thunberg folgen, die mit ihrem Klimastreik eine weltweite Bewegung ausgelöst hat.

Gemäss Matteo Ducrest, Schüler am Kollegium St. Michael, beteiligen sich Jugendliche aus sechs Schulen am Streik: den Kollegien Gambach, Heilig Kreuz, St. Michael, der Hochschule für Gesundheit und der Fachmittelschule in Freiburg sowie dem Gymnasium des Südens in Bulle. Sie organisieren sich über Whats­App-Gruppen. Daneben gebe es auch eine offene WhatsApp-Gruppe für den ganzen Kanton. Dieser haben sich laut Ducrest bereits 150 Personen angeschlossen. Die Gruppe des St. Michael zählt 70 Schüler. Ducrest hofft am Freitag auf die Teilnahme von 300 bis 400 Personen. Besammlung ist 14  Uhr auf dem Georges-­Python-Platz. «Wir verlangen, dass die Schweiz eine Vorbildfunktion beim Klimaschutz einnimmt. Stattdessen ist das CO2-Gesetz im Parlament gescheitert, und das Pariser Klimaabkommen wird nicht umgesetzt.» Mit dieser Argumentation sind die Schüler des St. Michael auch an das Rektorat gelangt. In einem Schreiben bitten sie darum, von Sanktionen wegen des Streiks abzusehen.

Rektoren reagieren gelassen

Auf Anfrage der FN sagt Rektor Matthias Wider, er werde das Gespräch mit den Schülern suchen und mit ihnen diskutieren, warum sie die Kundgebung nicht nach der Schule durchführen wollten. «Ich begrüsse das Engagement. Aber ich fände es besser, diese Anliegen in den Schulalltag zu integrieren.» Für den wahrscheinlichen Fall, dass sie dem Unterricht dennoch fernbleiben, sei noch nicht entschieden, wie die Schulen reagieren werden. «Es wird aber keine Verwarnungen geben.»

Rektor Pierre Marti vom Kollegium Gambach ist der Ansicht, dass die Demonstra­tionen ausserhalb der Unterrichtszeit mehr Gewicht hätten. «Das würde zeigen, dass sie bereit sind, sich für ein nobles Anliegen in der Freizeit zu engagieren.» Man werde keine Hexenjagd auf die Schulschwänzer machen. «Aber wir weisen die Lehrpersonen an, die unentschuldigten Absenzen zu notieren.»

François Piccand von der Erziehungsdirektion meint: «Ich kann verstehen, warum die Schüler streiken, deshalb werden wir es aber nicht dulden.» Von der Schule fliegen werde deswegen aber niemand.

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