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Klimaschutz predigen und Flugzeug trinken

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Am vergangenen Freitag demonstrierten erneut Tausende Schülerinnen und Schüler in der ganzen Schweiz für einen besseren Klimaschutz. Solange sich junge Menschen ohne jegliche Art von Gewalt für ein politisches Anliegen einsetzen, finde ich das etwas Gutes. Wenn man allerdings von Politik und Gesellschaft ein bestimmtes Handeln fordert, sollte sich diese Forderung auch konsequent im eigenen Handeln widerspiegeln und nicht nur leere Phrase sein.

Eine der zentralen Forderungen besteht darin, dass der CO2-Ausstoss minimiert werden soll. Wenn es allerdings darum geht, selber etwas zu tun, dann lockt der weisse Strand der Malediven oder die atemberaubende Skyline in New York mehr als das Bedürfnis, CO2 einzusparen.

Damit man dann trotzdem kein schlechtes Gewissen hat, fordert man beispielsweise eine Abgabe auf Flugtickets. Diese Abgabe kann grundsätzlich zwei Folgen nach sich ziehen. Erstens: Die Abgabe ist hoch genug und wirkt als Anreiz, nicht oder zumindest weniger zu fliegen. Für Personen mit hohem Einkommen spielt eine Preiserhöhung kaum eine Rolle. Anders sieht es bei Personen mit sehr tiefem Einkommen aus. Zwar ist eine Abgabe, absolut betrachtet, für alle gleich, relativ trifft sie aber Geringverdiener viel stärker, was dazu führt, dass diese sich das Flugticket nicht mehr leisten können. Die untere Einkommensschicht darf also daheimbleiben, während die anderen weiter in der Weltgeschichte umherreisen.

Zweitens: Die Abgabe hat keine steuernde Wirkung. Der Staat sackt mehr Geld ein, ohne dass dass man dem verfolgten Ziel überhaupt näher käme. Das Ganze bringt der Umwelt nichts, hat aber einen entscheidenden Vorteil: Man kann endlich ohne schlechtes Gewissen ins Flugzeug steigen, schliesslich zahlt man ja etwas mehr, um die Luft zu verpesten.

Konsequent wäre es, sich den Weg auf die andere Seite des Globus zu sparen und stattdessen einige schöne Tage in den Schweizer Alpen zu verbringen – Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, versteht sich.

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