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Kommentar: Geheimhaltung und Widersprüche gefährden die Fusion

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Die Vorbereitung zu einer Gemeindefusion lebt von Transparenz, einer kohärenten Kommunikation und einem gemeinsamen Vorgehen der beteiligten Gemeinden. Dass der Galmizer Gemeinderat anders als Gempenach und Murten einen zusätzlichen Infoanlass organisierte, ist so betrachtet lobenswert. Die Galmizer nutzten dieses Angebot am Montagabend rege und stellten unterschiedliche und auch präzise Fragen. So kann der Gemeinderat die Themen identifizieren, die der Bevölkerung am Herzen liegen, und sie in die noch laufenden Verhandlungen mit Gempenach und Murten einbringen.

Total unverständlich hingegen ist der Versuch des Galmizer Gemeinderats, mit fadenscheinigen Argumenten die Medienberichterstattung über den Infoanlass zu verhindern. Im Sinne der Sache müsste die Behörde ja da­ran interessiert sein, über die Medien auch jene Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, die an dem Informationsanlass nicht dabei waren. Doch damit nicht genug: Wenn sich Murten und Galmiz in Bezug auf die vermeintliche Informationssperre auch noch gegenseitig widersprechen, so ist das alles andere als ein kohärenter Auftritt von möglichen Fusionspartnern.

So oder so ist der nun angerichtete Informations-Wirrwarr nicht besonders vertrauensfördernd. Vertrauen aber ist die Grundlage für jeden Fusionsprozess. Wenn die Gemeindebehörden dies nicht einsehen, dann setzen sie das Vertrauen der Bevölkerung aufs Spiel und gefährden damit vielleicht sogar eine allfällige Gemeindefusion.

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