Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Konkurrenzlos gut: Winterduftwunder

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Der Winter hat eine besondere Eigenschaft: Er riecht nach kaum etwas. Kein Wunder, schliesslich hält die Natur gerade Winterschlaf, was soll da auch gross riechen. Zudem bewegen sich Duftmoleküle in der Kälte so träge, dass wir sie nur schlecht wahrnehmen. Und so drehen wir uns an einem milden Tag erstaunt um, wenn wir plötzlich einen betörenden Blütenduft in der Nase haben. Nein, wir haben uns nicht geirrt, es gibt tatsächlich Gehölze, die im Winter nicht nur blühen, sondern auch duften.

Einen dieser Kandidaten gibt es so häufig in unserem Kanton, dass man ihm unweigerlich begegnet: Der Winterschneeball

Viburnum bodnantense

blüht in kleinen hellrosa Blütenbüscheln. Halten Sie mal nach ihm Ausschau und schnuppern an den Blüten, es wird Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubern! Ebenfalls oft zu sehen ist die Zaubernuss

Hamamelis

, mit ihren unverkennbar zerzausten Blüten. Mit der Sorte Pallida haben Sie einen naseschmeichelnden Garanten. An dieser Stelle ein Einkaufstipp: Wenn Sie irgendein Winterduftwunder erwerben wollen, dann tun sie das in der Blütezeit und machen die Riechprobe, denn nicht alle Arten und Sorten riechen gleich stark.

Nun zu drei weniger bekannten Sträuchern. Die weissen zitronigen Blüten der Winter-Heckenkirsche

Lonicera purpusii

erfreuen Menschen, die roten Früchte begeistern Hühner. Eine besondere Schönheit ist die Winterblüte

Chimonanthus praecox

, deren gelbe sternförmige Blüten mit rotem Herzen eine Freude für Nase und Augen sind. Und schliesslich der immergrüne Schattenliebhaber

Sarcococca

, der je nach Art 50 bis 150 cm gross wird und sich auch als Kübelpflanze eignet. Seine kleinen weissen Blüten sind unscheinbar, der Duft schlägt aber viele Parfums um Längen.

Alle Sträucher blühen von Januar bis März, der Winterschneeball gar von November bis Mitte April. Je nach Standort, Witterung und Laune kann sich die Blütezeit aber verschieben. Warum sie mitten im Winter duftend blühen, hat übrigens einen überraschend guten Grund. Es gibt Insekten, die an milden Tagen hungrig herumfliegen. Nun raten Sie mal, wo sie ganz sicher landen werden.

Nicole Häfliger arbeitet im Bereich Gartenberatung und -planung. Im eigenen Garten zieht sie vor allem Stauden, Gemüse und Heil-/Gewürzkräuter. haefliger@gartenhaende.ch

Ratgeber Garten

«Es gibt tatsächlich Gehölze, die im Winter nicht nur blühen, sondern auch duften.»

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema