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Konzert, Theater und ein Abschied

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«En fascht perfekte Ehemaa»: so lautet der Titel des Dreiakters, den der Männerchor Heitenried-St. Antoni ab Samstag in Heitenried und in St. Antoni je zweimal aufführt. In der Komödie geht es um einen Ehemann, der von seiner Frau verwöhnt wird. Doch plötzlich gerät der Pascha in eine verzwickte Lage und muss den Haushalt allein meistern. Sein Freund, eine aufdringliche Nachbarin und der plötzliche Besuch der Schwiegermutter sorgen dafür, dass der Schlamassel perfekt ist … Seit letztem Herbst proben die Darsteller des Männerchors für das Stück. Dies unter der Leitung von Chormitglied Walter Frey. Er hat die Verantwortung für die Regie von Ueli Vögeli übernommen, der diese Aufgabe während 30 Jahren wahrgenommen hatte.

Abschied von der Dirigentin

Kombiniert wird der Theaterauftritt wie immer mit einem Konzertteil vor dem Theater. Der Chor gibt einen bunten musikalischen Strauss, bestehend aus Volks- und Jodelliedern, Schlagern und einem rätoromanischen Lied zum Besten. Auch hier kommt es zu einem Abschied: Für Trudi Vonlanthen-Leuthold, die den Chor 30 Jahre lang geleitet hat, wird dies der letzte Auftritt sein.

«Ich bin damals eingesprungen und dann hängen geblieben», erinnert sie sich. Sie habe für einen Gottesdienst ausgeholfen und sei dann gefragt worden, ob sie den Chor nicht ganz übernehmen wolle. Ein Entscheid, den sie nie bereut hat. «Wir hatten es gut mitei­nander.» Nun werde sie bald 70, da sei es an der Zeit, aufzuhören. «Ich wollte aufhören, wenn ich selber noch merke, dass die Konzentration nachlässt», erklärt die Santonerin. Es werde schon ein wenig seltsam sein an diesen letzten Auftritten, denn sie habe diese Aufgabe mit Leib und Seele wahrgenommen, «aber es ist auch gut so.» Ihr gehe es auch darum, die Verantwortung für den Chor abzugeben.

Ihr sei es stets wichtig gewesen, dass im Chor alle Platz haben; die Gemeinschaft war ihr wichtig. Gleichzeitig habe sie darauf geschaut, eine gewisse Dynamik in den Chor zu bringen. Ein besonderes Augenmerk setzte sie auf die Aussprache bei den Liedern. «Sobald die Aussprache sitzt, ist auch der Chorklang ganz anders. Er erhält eine zusätzliche Stütze.» Manchmal sei der Chor auch an seine Grenzen gekommen, was die Schwierigkeit der Stücke angeht. «Wir haben nicht zu komplizierte Werke ausgewählt, sie mussten ins Ohr gehen.» Unter ihrer Leitung hat der Chor an mehreren Wettbewerben teilgenommen und war auf Reisen. Für sie als Dirigentin seien solche Auftritte als Standortbestimmungen interessant gewesen. Sie nehme viele schöne Erinnerungen mit, sagt Trudi Vonlanthen.

Die Dirigentin hat dem Verein ihren Entscheid vor zwei Jahren mitgeteilt, so dass dieser Zeit hatte, die Nachfolge zu klären. Neu wird der Chor von Markus Reinhard aus Schwar­zenburg geleitet.

Gasthof St. Michael, Heitenried, Sa., 18. Januar, 13.30 und 20 Uhr; Restaurant Senslerhof, St. Antoni, Do., 23. Januar und Sa., 25. Januar, jeweils 20 Uhr; Reservation: Mo., Di., Do., 18–20 Uhr, an Spieltagen, 16-17.30 Uhr: 026 495 20 44.

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