Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Koordination statt Muskelkraft

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Im Schatten der Laubbäume steht ein schlichter Container, Ruder sind an dessen kahlen Innenwänden fixiert. Rund 30 Boote liegen auf Trägern und tragen Namen wie «4-Abig», «partez» oder «Poseidon». Im hinteren Teil des Containers stehen Ergometer herum. Wenige Meter weiter fliesst die Saane ganz langsam. Das Inventar des Ruderklubs Freiburg ist schnell gezählt. Am Neiglenweg fühlen sich die Ruderer jedoch wohl: 100 Mitglieder zählt der Verein bereits. «Bald kriegen wir einen zweiten Container», sagt Marc Zamparo, Architekt und Hobbyruderer. «Damit wir einen separaten Trainingsraum haben.»

 Zu Beginn Kentergefahr

Aller Anfang ist schwer. Und beim Rudern ist es möglicherweise noch etwas härter: Die Bewegungen müssen sitzen, ebenso die Koordination und das Timing. Kleinste Fehler werden unerbittlich mit einem Schwanken des Bootes bestraft. Zum Glück sitzt Zamparo mit im Zweierboot und verhindert ein Kentern. Fazit: Ohne die richtige Technik kommt man in einem Ruderboot nicht weit.

Das Boot fährt unter der Poyabrücke durch. An beiden Ufern erhebt sich ein Pfeiler, einzelne Geräusche von der Baustelle hallen bis nach unten. Flussabwärts wird es stiller. Statt Brückenpfeiler dominieren nun Sandsteinfelsen das Landschaftsbild. Plötzlich verfällt man in einen tranceartigen Zustand: Die gleichmässigen Ruderbewegungen und das Plätschern des Wassers lassen ein Gefühl von Zeitlosigkeit aufkommen. Erst wenn man das Ruder ungenau ansetzt und das Boot zu schwanken beginnt, schreckt man wieder hoch.

Sechs Übungslektionen

Lange hat man als Ruderanfänger nicht Zeit, um die Umgebung am linken und rechten Saaneufer zu bestaunen. Zu viel Konzentration ist nötig, um das Zusammenspiel von Beinen, Armen, Rücken und Händen zu koordinieren. Verkrampfungen machen sich derweil im Nacken und an den Händen spürbar. Zamparo erklärt, Klubneulinge müssten zuerst sechs Lektionen lang im Trockenen üben, bevor sie alleine auf das Wasser dürfen. «Und zu zweit ist es noch schwieriger, denn die Koordination muss ganz genau stimmen.»

 «Rudern ist sehr gesund, denn es werden viele Körperteile gleichzeitig trainiert.» Marc Zamparo schätzt den Sport als Ausgleich zur Büroarbeit. «Rudernd hat man eine gesunde Körperhaltung.»

Zamparo begann vor genau fünf Jahren mit dem Rudersport. Aufmerksam auf dendamals neu gegründeten Klubwurde er dank eines Tages der offenen Tür. Er fand so ein neues Lieblingshobby: Einen Kurs von «Jugend und Sport» hat er bereits besucht, im Klub leitet er Anfängertrainings.

Seit fünf Jahren rudert ermehrmals wöchentlich; manchmal weit in den Schiffenensee hinein: «Bis zur Staumauer und retour brauche ich ungefähr zwei Stunden.» Und bei schlechtem Wetter? Zamparo schmunzelt. «Bei Regen zu rudern ist einfach fantastisch. Die Frische motiviert.»

Zahlen und Fakten

Auch Mitglieder aus dem Sensebezirk

Gerudert wird alleine, zu zweit, zu viert oder zu acht. Insofern die Technik beherrscht wird, gehört Rudern zu den gesündesten Sportarten, denn die Verletzungsgefahr ist sehr tief. Viele der erwachsenen Klubmitglieder rudern zum Vergnügen. Im Juniorenbereich hingegen nehmen einige am Wettkampfbetrieb teil. Die meisten Ruderer stammen aus der Stadt Freiburg, aber auch aus dem Sense- und dem Greyerzbezirk.daf

Mehr zum Thema