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Kritische Zeit der Wasserversorgung in den Alpen ist gut überstanden

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Die Sommergewitter, die in den letzten Wochen über das Land gezogen sind, waren den Freiburger Alphirten willkommen. Durch die Regenschauer hatten ihre Tiere stets genug zu trinken. «Wir hatten bis jetzt eine gute Saison», sagt Frédéric Ménétrey, Sekretär des Freiburgischen Alpwirtschaftlichen Vereins. Bis jetzt habe es keine Meldungen zu Problemen mit der Wasserversorgung gegeben. Auch für den restlichen Sommer macht sich Ménétrey keine Sorgen. Eine mögliche Hitzewelle komme «zu spät, um noch eine grosse Gefahr darzustellen.»

Beunruhigend werde die Situation jeweils erst, wenn es während drei Wochen nicht regnet und die Temperaturen hoch sind. Dann trinken die Kühe bis zu hundert Liter am Tag. Dies sei aber nur im Frühsommer ein Problem, erklärt Ménétrey. Jetzt im August werden die Tage bereits kürzer und kälter. Ausserdem sind jene höheren Lagen in den Alpen, wo eine Wasserzufuhr durch fehlende Strassen erschwert ist, bereits beweidet worden. Die meisten Hirten gehen momentan mit ihren Tieren zurück auf die tiefer liegenden Alpweiden. Dort sei es einfacher, eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen. Im Frühjahr diesen Jahres hatte der Freiburger Alpwirtschaftliche Verein Kurse geplant, um die Kostenübernahme bei Hilfeleistungen, wie zum Beispiel dem Einsatz von Helikoptern, zu erklären. Wegen dem Coronavirus werden diese Kurse laut Ménétrey nun auf das nächste Jahr verschoben. Im Hitzesommer 2018 waren mehrere Helikopter im Einsatz, um Wasser auf die Alpen zu bringen. Durch eine Hitzewelle im Juni gab es in den oberen Lagen der Alpen nicht genug Wasser. Die Rechnung dafür wurde unter den Alpbetrieben aufgeteilt, weil es ein kollektives Problem war, sagt Ménétrey. Sonst muss jeder Alpbetrieb die Kosten für die Wasserversorgung selbst übernehmen.

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