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Kunst und Künstler hautnah erleben

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Gesundheitstage der Primarschule Liebistorf

Was gehört alles zur Kunst? Da sind sich schon «die Grossen» nicht einig. Die Schülerinnen und Schüler der Primarschule und des Kindergartens Liebistorf-Kleinbösingen-Wallenbuch lassen sich von solch «dummen» Fragen aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie sind mit Leib und Seele am Werk, wenn es darum geht, verschiedene Techniken der gestaltenden Künste anzuwenden. Ob sie nun Aquarelle, Porträts oder ganze Wände malen;ob sie weben, Specksteine bearbeiten oder gemeinsam Bilder entwerfen und aufbauen – man sieht ihnen die Begeisterung richtig an. Die Kinder konnten sich für mehrere der 14 Ateliers anmelden und so jeweils einen halben oder ganzen Tag mit Inbrunst werken. Auch die Phantasie kam beim Ausdrucksmalen und Bilder träumen nicht zu kurz.

Einbezug von professionellen
Künstlerinnen und Künstlern

Doch was wäre Kunst ohne Künstler? Acht Künstlerinnen und Künstler der näheren und weiteren Umgebung beteiligten sich an den Liebistorfer Gesundheitstagen. Sie versuchten einerseits, die Kinder mit ihren bevorzugten Materialien und Techniken bekannt zu machen, andererseits gaben sie im Atelier «Künstler hautnah» Einblick in ihr Betätigungsfeld und ihre Arbeitsweise. Auch Museen in Freiburg und Bern wurden besucht. Und wer schliesslich bewegte Bilder mochte, konnte sich im Atelier «Kurzfilm» austoben.

«Das Ziel dieser Gesundheitstage ist es, Kunst und Künstler hautnah zu erleben. So kann man verschiedene Dinge ausprobieren und die eigenen Möglichkeiten entdecken», erklären die Initianten. Neben der Lehrerschaft helfen auch rund 20 Eltern der Kinder mit. Zum Teil führen sie sogar selbst Ateliers. Aber alle sind sich bewusst, dass die drei Projekttage nicht ausreichen, um etwas Grosses auf die Beine zu stellen. Dafür müssen diese Ideen entweder in der Schulklasse weitergeführt werden, oder das Kind muss selbst die Initiative ergreifen und diesen ersten Einblick weiterverarbeiten.
Zuerst freuen sich die Liebistorfer Lehrpersonen und Eltern aber an den gelungenen Projekttagen. Gilberte Scherzinger, die heilpädagogischen Stützunterricht erteilt, versicherte: «Es herrscht so eine zufriedene Stimmung, allen scheint beim künstlerischen Arbeiten wohl zu sein.»

In Deutschfreiburg Gesundheit fördern

Die Liebistorfer Kunsttage sind in ein grösseres, kantonales Projekt eingebettet. Liebistorf wurde mit sechs anderen Deutschfreiburger Primarschulen vom kantonalen Erziehungsdepartement für ein Gesundheitsförderungsprojekt ausgewählt. Dies soll zum allgemeinen Wohlbefinden in der Schule beitragen. «Auf OS-Stufe läuft Gesundheitsförderung bereits flächendeckend», erläutert Projektleiterin Sonia Marti von der Suchtpräventionsstelle Freiburg. «Auf Stufe Primarschule und Kindergarten führen wir neu Projekte in sieben ausgewählten Schulen durch.» Jeweils eine Lehrperson und ein Mitglied der Schulkommission werden eigens in Gesundheitsförderung ausgebildet und bringen damit das Wissen zurück in die Schule.

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