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«Kurz vor dem Regen»

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Yvette Z’Graggen wurde 1920 geboren und starb 2012 nach einem «durchschnittlichen» Leben, wie sie es selbst bezeichnete. Sie wuchs in kleinbürgerlichen Verhältnissen im damals kleingeistigen Genf auf. Yvie, die Hauptfigur in ihrem letzten Roman, spiegelt wider, wie das Leben der Autorin hätte verlaufen können. Was Yvette als 18-Jährige verpasst hat, nämlich sich bürgerlichen Moralvorstellungen zu widersetzen, schafft nun ihre Protagonistin. Yvie erkämpft sich innere wie äussere Freiheit, als sie 1938 nach einer Romanze Ja sagt zu ihrem Kind. Trotz gesellschaftlichen Widerständen will sie es behalten. Wie viele ihrer weiblichen Romanfiguren lässt Z’Graggen die Protagonistin sich zu einer starken Persönlichkeit entwickeln, die Eigenständigkeit mit Verantwortung verbindet. Die kurze Geschichte ist grossartig und in einfühlsamer Sprache erzählt. Eine beeindruckende Lektüre, die gekonnt Autobiografisches mit Fiktionalem vermischt.

Im zweiten Teil erinnert sich die Autorin ihrer Frauenfiguren aus früheren Romanen und gestaltet damit einen interessanten «Nachruf».

gr

 

Yvette Z’Graggen: «Kurz vor dem Regen». Aus dem Französischen von Yla M. von Dach. 175 S. Basel 2020: Lenos.

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