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Landwehr und Young Gods vereinen ihre Kräfte

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Es war im Vorfeld des 141. Dreikönigsabends der Landwehr ein gut gehütetes Geheimnis, wer der diesjährige Überraschungsgast sein würde. Aber als der abtretende Landwehr-Präsident Alain Deschenaux ihn vorgestern im Freiburger Henri-Renevey-Saal vorstellte, war bald klar, wer es sein müsste: «Er ist wie ich gross und gut aussehend, ist im selben Jahr wie ich geboren und heisst auch Alain.»

Genau: Es war Bundesrat Alain Berset. «Wäre ich in meinem Präsidialjahr eingeladen worden, dann wäre es ja keine Überraschung gewesen», sagte dieser mit einem Schmunzeln. Auch in seiner Festansprache liess Berset seinen Humor immer wieder durchblicken: «Hätten die entfernten Verwandten von Georges Python, Monty Python, das Drehbuch für diesen Abend geschrieben, dann hätte ich mich wohl wie die Könige im Film ‹Das Leben des Brian›, die Jesus mit Brian verwechseln, im Saal der Concordia eingefunden.»

«In C» von Terry Riley

Berset hatte einen zwei-­ ten Überraschungsgast mitgebracht: den Young-Gods-Gründer Franz Treichler. Und dieser lüftete mit dem Landwehr-Dirigenten Benedikt Hayoz zusammen ein weiteres Geheimnis: Am 25. Mai dieses Jahres werden die Young Gods und die Landwehr nämlich zusammen in der Freiburger Blue Factory auftreten und das improvisationsreiche Stück «In  C» des zeitgenössischen amerikanischen Komponisten Terry Riley intonieren. Anlass ist das 20-Jahr-Jubiläum der Ausstellung «Technoculture» im Fri-Art. «Als ich jung war, war die Landwehr für mich eine mysteriöse, unnahbare Institution», sagte Treichler. «Mittlerweile sind die Young Gods selber eine mysteriöse, unnahbare Institution geworden, und unser Durchschnittsalter ist längst weit höher als das der Landwehr.» Auf die Frage, was stilistisch zur Diskussion stehen würde, wenn die Young Gods mit dem Hobby-Pianisten Berset zusammen ein Musikstück aufführen würden, nannte Berset im Gespräch «ein Elektro-Jazz-Stück» und Treichler «mein absolutes Lieblingslied: ‹Come Together› von den Beatles.»

Auch für Alain Deschenaux war es ein besonderer Abend. Er übergab nämlich sein präsidiales Schwert und damit sein Amt an seinen Nachfolger, Nationalrat Pierre-André Page. Für seine langjährigen Verdienste um die Landwehr wurde Deschenaux unter Ovationen zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Wieso Trump nicht kommt

Der rote Faden des Abends war indes einmal mehr die Heiterkeit. Bischof Charles Morerod erinnerte in seiner Rede daran, dass die drei Könige einst einen «jungen Gott» besucht hatten. Alain Desche­naux betonte, dass auch nach der Indien-Reise der Landwehr das traditionelle Sauerkraut und kein Curry serviert werde. Und gleich mehrfach wurde erwähnt, dass US-Präsident Donald Trump seinen Auftritt am WEF in Davos nur deshalb abgesagt habe, weil die Landwehr dieses Jahr nicht dort auftreten werde.

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