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Landwirte in Bedrängnis

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Er kenne die Freuden und Leiden des schönsten Berufs der Welt, erklärte Staatsrat Pascal Corminboeuf in seiner kurzen Ansprache bei der Jahresversammlung der Saatzüchter gestern in Düdingen.Er forderte die Landwirte auf, die Liberalisierung des Marktes als Herausforderung anzusehen. Die ganze Branche müsse Verantwortung übernehmen, es brauche eine echte Partnerschaft zwischen allen Beteiligten, sowohl überregional wie auch lokal. «Der Kanton Freiburg und seine Landwirtschaft brauchen die Saatzuchtgenossenschaft Düdingen», betonte er und erwähnte die vielen Trümpfe, die das Sensler Unternehmen in der Hand halte.

Die Situation der Landwirte komme ihm zuweilen paradox vor. Einerseits habe die Landwirtschaft an Ausstellungen, Messen und Festen noch nie so viel Anerkennung und Erfolg verbuchen können wie in den letzten Monaten. Auf der anderen Seite sei sie auch noch nie so stark von allen Seiten überwacht worden, sei der Landwirt noch nie so oft alleine gelassen worden.
Oft würden den Landwirten das Leben mit abgehobenen Theorien schwer gemacht, prangerte Pascal Corminboeuf an. Er würde gerne einmal einen Rollentausch zwischen Bauern und Entscheidungsträgern sehen. Die soziale Stellung und der Wert der Ernährung müsse einmal festgehalten werden. Mit Genugtuung habe er davon Kenntnis genommen, dass die Landwirtschaft auch in der Expo.02 wieder zu einem wichtigen Thema geworden sei. Er glaube an die Zukunft dieses Berufs, der in der Geschichte der Menschheit oft gering geschätzt worden war, betonte Staatsrat Corminboeuf. Er sei deshalb überzeugt, dass diese Arbeit einmal wieder ins rechte Licht gerückt werde.

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