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Landwirtschaftliches Institut 1999 gefordert

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Die Schülerzahlen sind im Vergleich zu 1998 stabil geblieben. Es besuchten im letzten Jahr insgesamt 555 Schüler das Institut, davon waren 177 deutschsprachiger Herkunft. Neun Schüler haben die Landwirtschaftliche Meisterprüfung am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum absolviert. Vier Bäuerinnen konnten ihren Fachausweis entgegenehmen. Zudem stellte der Milchwirtschaftliche- und Agro-Lebensmittelsektor 13 Fähigkeitszeugnisse für Käser und eines für Molkeristen aus.

Landwirtschaftliche Stationen als grosser Vorteil für Schüler

Schüler, die das Landwirtschaftliche Institut in Grangeneuve besuchen, können ihre ersten praktischen Erfahrungen in den verschiedenen angegliederten Betrieben sammeln. Dieses System hat sich als grosser Vorteil erwiesen, da beide Seiten, sowohl die Schüler als auch das Institut, ihren Vorteil daraus ziehen können.

Grosse Veränderungen hatte das Hauswirtschaftliche Bildungszentrum zu verzeichnen. Im Dezember 1998 wurden Neustrukturierungen beschlossen, deren Realisierung es anzupacken galt. Des Weiteren wurde dem Zentrum ein bäuerlich-hauswirtschaftlicher Beratungsdienst als selbständige Einheit angegliedert. In diesem Jahr stehen dem hauswirtschaftlichen Bildungszentrum schon wieder Erneuerungen bevor: Man denke an die neue Lehre für HauswirtschafterInnen, deren Einführung ebenfalls einen nicht zu vernachlässigenden Einsatz erfordern wird.
Auch der Milchwirtschaftliche und Agro-Lebensmittelsektor hat Interessantes zu vermelden: 2000 wird der neue Einheitsberuf «Mikrotechnologe» eingeführt. Damit soll die Attraktivität der Käserlehre nach einem leichten Rückgang der Schülerzahlen wieder gesteigert werden.

Besondere Ereignisse

Im letzten Jahr war das Institut zu einem grossen Teil im Gebiet der Beratungen gefordert. Viele Anfragen kamen von Landwirten bezüglich der neuen Agrarpolitik AP 2002, die doch bei den einen oder andern Bauern gewisse Unsicherheiten hervorrief.

Erfolg in der Bekämpfung von Feuerbrand: Im Kanton Freiburg sind die anfälligen Wirtpflanzen viel seltener anzutreffen als in der Deutschschweiz. Und auch innerhalb des Kantons hat sich etwas getan. Tatsächlich ist die Zahl der gefährdeten Pflanzen gegenüber 1998 um 50 Prozent gesunken, wie eine Studie des Instituts festhielt. Auch das Programm zur Nitratreduktion im Trinkwasser scheint auf grosses Interesse zu stossen. Landwirte, die ihre Anbautechnik und die Kulturenwahl zur Verbesserung der Quellwasserqualität verändern, erhalten eine Entschädigung für die Ertragseinbussen. Diese wird zu 80 Prozent vom Bund übernommen, den Rest teilen sich Kanton und Gemeinde.

Betriebe: Rückgang in der
Milchwirtschaft

In der Käserei des Instituts wurden 1999 1,47 Mio. Kilogramm Milch verarbeitet, das sind 8,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang lässt sich auf die Öffnung des Marktes am 1. Mai und die damit verbundene Aufhebung der Käse-Union zurückführen. Der Wechsel verursachte eine Fabrikationseinschränkung von 7 Prozent, was die eingelieferte Milch betrifft.

Dem Bericht des Freiburgischen Agro-Lebensmittellabors (FALL), das Teil des milchwirtschaftlichen Bildungszentrums ist, kann man entnehmen, dass im letzten Jahr weniger Analysen vorgenommen wurden. Die Anzahl der Qualitätskontrollen der Verkehrsmilch ist um über 10000 gesunken. Insgesamt wurden 41 Beanstandungen festgestellt, ein Drittel davon im Sommer, und 63 Milchliefersperren wurden verhängt. Dies wegen zu hoher Impulszahlen oder überdurchschnittlicher Mengen an Hemmstoffen.

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