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Leserbriefe

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Leserbriefe

Wirtschaftliche Dynamik im Sensebezirk fehlt

Im November wurden erstmals die Zahlen des Bruttoinlandproduktes nach Bezirken (BIP = Gesamtwert der Waren und Dienstleistungen, die ein Bezirk herstellt) veröffentlicht (FN vom 19. November). Mit einem BIP von rund 30 000 Franken liegt der Sensebezirk am Schluss der Bezirksrangliste.

Aufgrund dieser unerfreulichen Zahlen für den Sensebezirk habe ich in einem Leserbrief am 25. November einige Fragen in diesem Zusammenhang aufgeworfen. In der Folge gab dieser Leserbrief bei der Bevölkerung und insbesondere in politischen und wirtschaftlichen Kreisen viel zu reden. Ja, ich wurde von gewissen Leuten sogar öffentlich vorwurfsvoll angesprochen, war aber spontan bereit, die Sache zu besprechen und mit schriftlichen Unterlagen zu belegen. Die im Leserbrief aufgeworfenen Fragen beruhten nämlich auf Tatsachen und Facts, die bis ins Jahr 2000 und teilweise noch weiter zurück gingen. Leider kam bis jetzt für mich aus unerklärlichen Gründen nie eine Besprechung zustande. Seither hat ein Grossrat aus dem Sensebezirk in dieser Angelegenheit eine Anfrage an den Staatsrat gerichtet und sich mit dem sogenannten «grünen Bruttoinlandprodukt» auseinandergesetzt (siehe FN vom 23. Dezember).

Schlussfolgerung: Sehr erfreulich ist, dass der Staatsrat in der Antwort auf die Anfrage die Berechnung eines «grünen Bruttoinlandproduktes» begrüsst. Schon seit Jahren bemüht sich nämlich der Staatsrat und insbesondere der Volkswirtschaftsdirektor Beat Vonlanthen, die massgebenden verantwortlichen Leute in den Bezirken zu sensibilisieren und motivieren, um dem viel zitierten Slogan «High-Tech in the Green» Rechnung zu tragen. Als Bewohner und nach wie vor grosser Bewunderer dieses Kantons gebe ich der Hoffnung Ausdruck, dass es auch dem Sensebezirk gelingen wird, eine wirtschaftliche Dynamik zu entwickeln. Dazu sind kreative und innovative Visionen, verbunden mit zukunftsgerichteten Strategien und möglichst konkreten und praxisnahen Massnahmen, nötig und unabdingbar. Verdienen würde es das Senseland allemal! Nur so kann auf die Dauer vermieden werden, dass dieser Bezirk zu einer eigentlichen Schlafstätte von Pendlern wird – was sicher niemand will.

Autor: Joseph Zosso, Schmitten

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