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Licht anzünden für mehr Solidarität

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Autor: Karin Aebischer

Als Zeichen für mehr Solidarität und sozialen Zusammenhalt wurden am Samstagabend in der ganzen Schweiz auf öffentlichen Plätzen Zehntausende von Kerzen angezündet (siehe Kasten). Auch vor dem Gemeindehaus in St. Ursen hatten Firmlinge 120 Windlichter sternförmig angeordnet und deren Gefässe mit Wünschen für Mitmenschen umhüllt. «Sogar in der Schweiz leben viele Leute in Armut. Das hätten wir nicht gedacht», sagten die 12- und 13-Jährigen. Der St. Ursener Caritas-Direktor Hugo Fasel hatte ihnen am Samstagmorgen das Hilfswerk Caritas vorgestellt. «Nun wissen wir, was Caritas tut», so der Tenor der Firmlinge aus Tafers und St. Ursen.

Licht ins Dunkel

Redner Urs Schwaller erinnerte die Besucher auf dem Gemeindehausplatz an das Grubenunglück in Chile. Die ersten Dinge, die den eingeschlossenen Bergleuten in ihre dunkle Höhle hinuntergelassen wurden, seien Wasser und Licht gewesen. «Von da an, so habe ich gelesen, sei das Warten erträglicher geworden.» In diesem Sinne habe Licht auch viel mit Solidarität, mit An-andere-Denken, zu tun.

Schwaller erinnerte auch an das riesige Gefälle zwischen Arm und Reich auf dieser Welt. «Wenn die ganze Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre, so hätten sechs Leute fünf Mal so viel Geld wie die anderen 94 zusammen.» Er staune immer wieder, mit wie wenig Mitteln sich viele Familien in der Schweiz durchbringen. «Ihnen soll man helfen.» Er sei dankbar darüber, dass es Leute gibt, die jedes Jahr Hunderttausende und Millionen Franken für solche Hilfen einzusetzen bereit sind und die nicht wollen, dass man von ihnen spricht. «Das ist auch Solidarität und bringt Licht.»

Firmgruppenkoordinatorin Esther Bucher-Williner hatte dieses Atelier für Firmlinge zusammen mit Susanne Clément im Hinblick auf die Firmung 15+ organisiert. Sie hofft, dass dieser Anlass in der Gemeinde in Zukunft weitergeführt wird. «Wir wollen den Firmlingen mit dieser Aktion zeigen, dass man auch schon im Kleinen etwas bewirken kann.»

In der dunklen Adventszeit erhellen Kerzen die kurzen Tage und langen Nächte. Die FN entzünden mit ihrem Adventskalender ebenfalls jeden Tag ein Licht.

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