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Liebherr verzeichnet Rekordumsatz

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Im Vergleich zum Vorjahr weist der Baumaschinenhersteller Liebherr mit Hauptsitz in Bulle ein Einnahmenwachstum von 9,3  Prozent aus. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Liebherr-Gruppe zum Geschäftsbericht 2017 hervor.

Das Unternehmen habe seinen Umsatz sowohl im Baumaschinen- und Bergbausektor als auch in seinen anderen Produktesparten steigern können. Die Einnahmen aus dem Baumaschinen- und dem Minengeschäft stiegen um 14,5  Prozent auf 6,182  Milliarden Euro. In den Sektoren Kräne für die Seefahrt, Luft- und Raumfahrt sowie Eisenbahn, bei den Maschinenwerkzeugen und bei den Automationssystemen, Haushaltsgeräten- und -teilen sowie bei den Hotels hat die Gruppe mit 3,663  Milliarden Franken ein Plus von 1,5  Prozent verzeichnet.

Deutschland und Frankreich

Wie die Firmengruppe weiter mitteilt, hat sie in ihrer bedeutendsten Verkaufsregion Westeuropa ein grosses Wachstum verzeichnet. Die Schlüsselmärkte Deutschland und Frankreich seien besonders stark gewachsen. Doch auch in Osteuropa, insbesondere in Russland, im Fernen Osten, in Australien und in Amerika seien die Einnahmen höher gewesen als im Vorjahr. Zurückgegangen ist der Umsatz dagegen im Mittleren Osten und in Afrika. Die Gruppe hat nebst dem Umsatz auch ihr Geschäftsergebnis um 33  Millionen auf 331  Millionen Euro steigern können. Dies entspricht einem Plus von 11,1  Prozent. Finanziell lag der Betriebsgewinn aber tiefer als im Vorjahr – dies, weil Liebherr damals von einem bessern Wechselkurs profitieren konnte.

1561 neue Stellen

Mit dem gesteigerten Umsatz hat Liebherr auch die Belegschaft vergrössert. 2017 wurden 1561 neue Stellen geschaffen. Weltweit zählte die Gruppe Ende des letzten Jahres 43 869 Angestellte.

Die gute Geschäftslage erlaubte es der Liebherr-Gruppe, kräftig zu investieren. Abschreibungen in der Höhe von 485  Millionen Euro wurden durch neue Investitionen über 749  Millionen Euro mehr als kompensiert. Neue Standorte entstanden letztes Jahr in Indien, im Süden Frankreichs und in Russland. Grössere Investitionen tätigte Liebherr auch beim Ausbau von drei Standorten im Süden Deutschlands.

Gemäss dem Communiqué erwartet Liebherr für 2018 ein weiteres Umsatzwachstum. Dabei stützt sich die Gruppe auf die derzeit sehr gute Auftrags­lage. Diese dürfte sich vor allem in den Bereichen Berg­bau, Betontechnik und Maschinenwerkzeuge ausdrücken.

Im Bereich Forschung und Entwicklung will Liebherr das Schwergewicht auf eine bessere Energieeffizienz, auf die Automatisierung sowie die Leichtbauweise von Produkten legen. Beispielsweise möchte Liebherr im Bereich der Luftfahrt für das Flugzeug der Zukunft vollkommen elektrische Teile etwa zum Klimatisieren und Enteisen entwickeln und herstellen.

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