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Lovebugs im Fri-Son

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Untertitel: Trotz weniger Zuschauer gepflegte Show

Autor: Von UELI STRASSER

Für die einen sind sie «die beste Vorband der Welt», für die anderen die Gruppe mit den peinlichsten Liebesliedern schlechthin. Sie haben Hitparadenstürmer wie «Flavour of the week», «Under my skin», «Coffee and cigarettes» geschrieben, von ihnen stammen Schmachtfetzen wie «Angel eyes», und «Bitter moon», und natürlich haben sie auch «Music makes my world go round» von Abba geklaut. Wer keinen Song der Lovebugs kennt, hat wahrscheinlich sein Radio seit zehn Jahren nicht mehr eingeschaltet.

Viel Füllmaterial

Mit Platten der Basler verhält es sich so wie mit einer Tüte Pommes Chips: Man weiss, dass vom Gesamtvolumen der grösste Teil abgestandene Luft ist. Der leckere Anteil entschädigt dafür aber meistens so reichlich, dass man sich immer wieder zum Kauf verführen lässt. Tröstend kann man anfügen, dass die Lovebugs in dieser Beziehung mit den Rolling Stones ebenfalls auf der gleichen Bühne stehen.

Auch das letzte Album «13 Songs with a view» hat die Musikwelt nicht auf den Kopf gestellt, tönt aber wieder spontaner als der überkandidelte Vorgänger «Awaydays». Und natürlich gibt es mit der Hymne «72» und der Single «A love like tides» wieder die Melodien, mit welchen man am Morgen unter der Dusche erwischt wird.
Aber lassen wir die Platten Platten sein. Auf der Bühne nämlich machen die Lovebugs vieles richtig: Als Routiniers lassen sie sich vom mageren Zuschauerauflauf nicht beirren und ziehen eine gepflegte Show durch. Adrian Sieber, der charismatische Frontmann mit der markanten Stimme zwischen Frosch und verstopfter Nase, gibt den Popstar mit den grossen Gesten. Er singt seine Refrains, für welche andere Bands meucheln würden, und amüsiert sich dazwischen über seine mangelnden Französisch-Kenntnisse.

Gnu als Vorband

Als Anheizer der «weltbesten Vorband» kam das «weltdümmste Säugetier» zu Ehren. Gnu spielen eine sympathische Mischung aus gebratzter Gitarre, doppeltem Bass und Instant-Singalongs mit Spassfaktor 10. Wenn sie das Niveau ihrer aktuellen Platte «Milky Way» halten können, dürfte man von dieser Band in Zukunft noch einiges hören.

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