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Lüthi im Regen eine Klasse für sich

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Weil die in der WM führenden Spanier Marc Marquez (noch vor Rennhälfte gestürzt) und Pol Espargaro (nur 6. Platz) erstmals in dieser Saison die Top-3-Platzierungen verpassten, konnte Lüthi im Gesamtklassement seinen Rückstand deutlich verkleinern. Der nun siebenfache GP-Sieger aus Linden im Emmental bleibt zwar WM-Dritter. Doch mit 68 Punkten liegt er nach 4 von 17 Saisonrennen nur noch ganz knapp hinter dem neuen Leader Espargaro (71 Punkte) und hinter Marquez (70) zurück. Der in dieser Wertung viertklassierte Italiener Andrea Iannone ist mit 46 Punkten bereits deutlich distanziert.

Dritter Sieg in Le Mans

Auf dem Circuit in Le Mans, auf welchem er drei seiner sieben GP-Triumphe feiern konnte, war Lüthi eine Klasse für sich. Der von Position 2 ins Rennen gestartete Schweizer hielt sich aufgrund der schwierigen Verhältnisse zunächst zurück und kam mit 1,6 Sekunden Rückstand aus der ersten Runde zurück. Nach drei Runden fuhr Lüthi bereits unmittelbar hinter Espargaro. In der 8. Runde übernahm er die Spitze, und fortan sahen die Konkurrenten vom Schweizer nur noch das Hinterrad – oder wohl eher nur die vom Hinterrad aufspritzende Gischt. Innert vier Runden stieg Lüthis Vorsprung auf 3,5 Sekunden an.

Den lang ersehnten ersten Sieg seit letztem Oktober, als er in Malaysia erstmals in der Moto2-Klasse gewinnen konnte, hatte Lüthi allerdings noch nicht auf sicher. «Weil es in der zweiten Rennhälfte stärker regnete und die Strecke schmieriger wurde, musste ich Speed wegnehmen», so Lüthi. In dieser Phase kam der mehr Risiko nehmende Franzose Johann Zarco bis auf weniger als eine Sekunde an den Berner heran. «Er hat es übertrieben und ist gestürzt», sagte Lüthi, der von «extrem schwierigen Bedingungen» und einer «Gratwanderung» sprach. Am Schluss lag Lüthi 6,4 Sekunden vor dem Italiener Claudio Corti, der drittklassierte Brite Scott Redding verlor bereits über zwölf Sekunden. «Ich bin überzeugt, dass wir im Laufe der Saison noch stärker werden», sagte der 125er-Weltmeister von 2005 am Ende, womit er sein momentan riesiges Selbstvertrauen auch abseits der Piste demonstrierte.

Ein WM-Punkt für Aegerter

Für die drei restlichen Schweizer in der Moto2-Klasse war das Rennen in Frankreich eines zum Vergessen. Dominique Aegerter, der nasse Bedingungen gar nicht schätzt, reichte es trotz der vielen Stürze als 15. nur ganz knapp in die Punkteränge. Randy Krummenacher musste schon nach der ersten Runde aufgeben, weil er von einem Konkurrenten zu Fall gebracht worden war. Und der im Qualifying und Rennen letztplatzierte Tessiner Marco Colandrea (19.) wurde schon zu Rennhälfte von Sieger Lüthi überrundet.Si

Tom Lüthi feiert beim GP von Frnakreich seinen ersten Saisonsieg.Bild Keystone

«Ich bin überzeugt, dass wir im Laufe der Saison noch stärker werden.»

Autor: Tom Lüthi

Autor: Schweizer Moto2-Fahrer

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