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Mal wieder aus vollem Hals lachen

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Wann haben Sie das letzte Mal so sehr gelacht, dass danach der Bauch wehgetan hat? Die letzten Monate mit all den Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gaben wenig Anlass zu lachen. Aber auch sonst sind erwachsene Menschen nicht einfach so schnell zum Lachen zu bringen. Christine Lottaz, die gerade ihre Ausbildung als Yoga-Lehrerin abschliesst, möchte dies ändern. Sie bietet im August im Museum Tafers sechs Lach-Yoga-Kurse an (siehe Kasten).

Lachen und Yoga – das tönt im ersten Moment ziemlich gegensätzlich. «Ist es nicht unbedingt», sagt Christine Lottaz. Bei den meisten Yoga-Übungen spielt die Atmung eine wichtige Rolle. Beim Lach-Yoga steht diese im Zentrum.

In Indien erfunden

Erfunden wurde das Lach-Yoga von einem indischen Arzt namens Madan Kataria. Unter dem Motto «Lachen ist die beste Medizin» hat er 1995 angefangen, in Parks Lachrunden zu organisieren. Die Leute erzählten sich reihum Witze, um sich gegenseitig zum Lachen zu bringen. Später entwickelte sich dies zu Übungen, die Menschen auch ohne Witze zum Lachen bringen: Das Lach-Yoga war geboren. «Es hat sich von Indien ziemlich schnell in die ganze Welt verbreitet», erklärt Christine Lottaz. In der Schweiz gibt es unter anderem in Bern, Luzern und Zürich Lachklubs, in denen sich Menschen regelmässig treffen, um gemeinsam zu lachen.

Im Berner Lachklub hat Christine Lottaz aus Schmitten Anfang dieses Jahres ihre erste Stunde Lach-Yoga erlebt. Die schulische Heilpädagogin war sofort so begeistert davon, dass sie einen Kurs belegt hat, um die Grundlagen zu lernen. Ihr Ziel ist es nun, diese Aktivität auch im Kanton Freiburg besser bekannt zu machen und einen eigenen Klub aufzubauen.

«Jeder Mensch hat eine eigene Art zu lachen», sagt sie. «Der eine mag es schallend laut, der andere lacht eher dezent in sich hinein.» In ihren Kursen fängt sie meist an, mit den Teilnehmenden künstlich zu lachen, in dem sie sie zu «Hahaha» und «Hihihi» animiert.

Selbst wenn man mit einem künstlichen Lachen anfange, komme man schnell einmal rein, natürlich zu lachen. «Es kommt automatisch, man kann gar nicht anders.» Gerade in einer Gruppe müsse meist ein Teilnehmer anfangen, dann gebe es oft kein Halten mehr. «Denn der Körper kann nicht unterscheiden, ob wir künstlich lachen oder echt.»

Gut für Körper und Geist

Wie schon der indische Arzt vor 25 Jahren erkannt hat: Lachen ist gesund. «Lachen gibt uns ein angenehmes Gefühl. Die Mundwinkel gehen nach oben, und wir fühlen uns wohl», erklärt Christine Lottaz. Lachen sei gut für die Lunge. «Beim Lachen atmen wir tiefer in den Bauch und länger aus», erklärt sie. Das müsste gar nicht bewusst gemacht werden, der Körper tue dies ganz automatisch, wenn der Mensch lache. Es rege den Kreislauf an und helfe beim Entspannen in Stresssituationen.

Sie plädiert deshalb dafür, Lachen wieder vermehrt in den Alltag einzubauen. «Kinder lachen viel und unverkrampft. Wir Erwachsenen haben das verlernt.» In den Kursen geht es deshalb auch darum, die kindliche Verspieltheit wieder vermehrt zu wecken. Christine Lottaz hat dafür ein paar ganz lustige Aufwärmübungen parat und zeigt den Teilnehmenden dann auch ganz praktisch, wie man das Lachen bei Alltagsarbeiten unterbringen kann – sogar beim Fensterputzen.

Christine Lottaz erklärt, dass die Dynamik einer Gruppe variieren kann, je nachdem, ob mehr oder weniger Personen beim Lach-Yoga dabei sind. Lachen in der Gruppe sei natürlich schon anregender. Aber auch wenn es Spass mache, aus vollem Herzen zu lachen und einander anzustecken, «lachen kann man auch ganz allein für sich vor dem Spiegel».

Vorschau

Lachen im Sensler Museum

Unter dem Motto «Das wird uns guttun!» veranstaltet Yoga-Lehrerin Christine Lottaz im August im Dachstock des Museums Tafers sechs Sitzungen Lach-­Yoga von je einer Stunde für. Dies jeweils von Montag, 3.  August, bis Mittwoch, 5.  August, um 9 Uhr, am Samstag, 8.  August, um 10 Uhr, am Montag, 10.  August, um 19 Uhr sowie am Sonntag, 16. August, um 17 Uhr. Eine Anmeldung ist obligatorisch, eine Sitzung kostet zehn Franken. Wegen der Raumgrösse im Dachstock des Museums ist der Platz pro Kurs auf sechs Personen beschränkt. Der Kurs richtet sich an Erwachsene. «An solche, die gerne lachen oder das Lachen wieder entdecken wollen», sagt Christine Lottaz. Geeignet sind die Kurse für alle. Starke Asthmatiker oder Schwangere sollten das Lachen etwas weniger intensiv betreiben.

im

Anmeldung: 079 487 57 75.

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