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«Man sieht nur, was man kennt»

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Geschichtslehrmittel für die Primarschule: Der dritte und letzte Band ist erschienen

Autor: Von IRMGARD LEHMANN

«Die neueste Zeit», so hiess der erste Band des neuen Geschichtslehrmittels für die Primarschulen. Band 3 war für die sechste Klasse bestimmt und ist 2004 erschienen. «Wir haben mit der Gegenwart angefangen, weil über diese Zeitepoche überhaupt noch kein Lehrmittel vorhanden war», sagt der Historiker und Autor Albert Portmann. Im Jahr 2005 erschien Band 2 über «Mittelalter und frühe Neuzeit» für die fünfte Klasse. Und am Mittwoch haben die Schulverantwortlichen den dritten und letzten Band vorgestellt: Band 1, der die «Urgeschichte, Kelten, Römer und Germanen» zum Thema hat und der vierten Klasse zukommt.«Damit liegt für die Viert-, Fünft- und Sechstklässler Deutschfreiburgs die ganze Freiburger Geschichte vom Urknall bis zum Monolith in einem modernen Lehrmittel vor», bemerkt Reto Furter, Leiter des Amtes für Unterricht.

Mehr als nur Freiburger Geschichte

Das neue Lehrmittel besteht aus einem Schülerbuch und einem Lehrerordner. Freiburger Geschichte mit schweizerischer und internationaler Geschichte in Verbindung zu bringen, war das Ziel des Autorenteams (Mitgearbeitet haben Anita Eigenmann-Kramer, Christoph Siegwart und Isabelle Fröhlin): «Die Zeit der Römer in der Schweiz kann nicht verstanden werden ohne minimale Kenntnis über das römische Reich und die germanischen Nachbarn im Norden», betont Portmann.

Drei Bände in drei Jahren

In so kurzer Zeit gleich drei Bände neu zu schaffen, sei für ihn und sein Team eine grosse Herausforderung gewesen, meint Portmann: «Die Chance, ein Schulbuch zu schaffen, hat man nur einmal im Leben.»Die Schaffung eines neuen Lehrmittels hat sich allerdings aufgedrängt. Denn bislang verfügten die Lehrpersonen nur gerade über «sechs sehr einfach gestaltete Geschichts-Heftchen. Eine Umfrage im Jahre 1998 zeigte, dass die Lehrpersonen damit nicht mehr zufrieden waren. Der Startschuss für ein neues Konzept war gegeben. «Das Unternehmen Geschichtslehrmittel dauerte nun fast zehn Jahre», sagte Portmann zu den Lehrpersonen anlässlich der Vorstellung am Mittwoch in der alten Kaserne von Freiburg (Archäologischer Dienst). Das Mandat für ein neues Lehrmittel erteilte die Erziehungsdirektion vor vier Jahren.

80 Lehrpersonen unterrichten

Der 84-seitige Band ist in einer Auflage von lediglich 2200 Stück erschienen. 80 Lehrpersonen werden damit unterrichten. Dass die drei Bände nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch bei Eltern und Verwandten Anklang finden, hoffen die Initianten.

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