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Managed Care als Unwort des Jahres

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Leserbriefe

Managed Care als Unwort des Jahres

Autor: «Ist Managed Care die Pille oder die Pest?» – FN vom 25. Mai

Ich schlage vor, dass dieses Wortgebilde zum Unwort des Jahres erklärt wird. Warum? Kaum jemand versteht, was damit gemeint ist. Was man nicht versteht, lehnt man erfahrungsgemäss lieber ab. Gemeint ist ein gesetzlich verankerter Zusammenschluss von medizinischen Fachpersonen in Versorgungsnetze. Ich hatte mich in der Vergangenheit einmal freiwillig einem solchen Netz angeschlossen und schlechte Erfahrungen gemacht. Das funktioniert so lange gut, wie man keinen Spezialisten benötigt. Es ist somit vor allem für gesunde Menschen. Als Patient gerät man in eine Falle. Ohne Zustimmung ist kein Besuch bei einem Facharzt mehr möglich, auch wenn dort wegen einer konkreten Erkrankung mehrere Konsultationen nötig werden sollten.

Es wird behauptet, dass solche Versorgungsnetze die Kosten senken werden. Schön wäre es. Bis heute haben alle gesetzlichen Regelungen das Gegenteil bewirkt. Diese Vorlage wird da keine Ausnahme sein. Felix Schneuwly sagt in seinem Leserbrief (FN vom 31.5.12), dass nach einer Comparisumfrage 85 Prozent der Patienten zuerst den Hausarzt um Rat fragen. Bei dieser erfreulichen Quote frage ich mich: Wozu also noch ein Gesetz, das uns diesbezüglich einschränkt und für gewisse Patienten höhere Prämien und Selbstbehalte bringt? Ich werde ein Nein zu dieser Vorlage einlegen.

Autor: Otto Pürro, Schmitten

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