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+ Marie-Louise Kick-Zurkinden, Düdingen

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Marie-Louise Kick-Zurkinden wurde als Tochter von Arnold und Martha Zurkinden-Fasel am 29. Oktober 1921 in Düdingen geboren. Als Drittälteste wuchs sie zusammen mit sieben Geschwistern an der Bahnhofstrasse in Düdingen auf.

Nach einem Welschlandjahr in
Orsonnens half sie ihrer Mutter,
die grosse Familie zu umsorgen. Ab und zu erzählte sie von den vie-
len Hemden, die sie pro Woche bügelte.
Marie-Louise war schon in jungen Jahren ein sehr aktiver Mensch. So war sie in der «Chränzlitracht»
und Wölfliführerin bei der Pfadi Düdingen, machte als Gründungs-
mitglied beim Schiklub Schmitten mit. Sie gehörte dem Turnverein, dem Landfrauenverein und der Frauen- und Müttergemeinschaft
an.
Nach einer kurzen Zeit, während welcher sie in Lausanne arbeitete, kehrte sie nach Düdingen zurück. Sie arbeitete dann bei ihrer Tante im Hotel Central. Hier lernte sie auch ihren Mann Ewald kennen. Die Tante soll gesagt haben: «Schau, Marie-Louise, da sitzt einer in der Gaststube, der würde gut zu Dir passen.» Die beiden heirateten am 17. September 1951.
Ewald und Marie-Louise hatten vier Kinder. Nach einer kurzen Zeit, während welcher die Familie im Riedli wohnte, zog sie 1964 in ein Haus im Santi-Hans, wo Marie-Louise bis zu ihrem Tod wohnte.
Die Zeiten waren schwierig, und Marie-Louise musste immer mithelfen, die Familie zu unterhalten, was sie mit einer unglaublichen Selbstverständlichkeit getan hat. Ihr Mann Ewald starb schon 1974. Dieses Ereignis hat die Familie noch mehr zusammengeschweisst. Marie-Louise arbeitete zu dieser Zeit bereits im Bahnhof-Buffet in Düdingen, was sie bis zu ihrem 62. Geburtstag, wenn auch in den späteren Jahren reduziert, getan hat.
Sie widmete sich dann mit grosser Hingabe ganz ihrer Familie. Die
Kinder flogen nach und nach aus, und schon bald waren viele Grosskinder da, um welche sie sich mit viel Liebe kümmerte. Stets mit einem Lächeln sagte sie, dies erhalte sie jung.
Marie-Louise unternahm viele Reisen – meistens mit ihren Kindern. Ihre grosse Passion war die Handarbeit, womit sie vielen Leuten Freude bereitete. Ihre Backkünste waren berühmt, und auch diese Weihnachten hat sie viele Verwandte und Bekannte mit diesen Köstlichkeiten beglückt.
Am meisten aber genoss Marie-Louise ihr eigenes Häuschen und besorgte mit Liebe ihren Garten. Sie war ein sehr aktiver Mensch und immer voller Lebensfreude. Am 9. Januar hat Gott sie unerwartet zu sich gerufen.

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