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Marketing von Esswaren ausgezeichnet

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Marketing von Esswaren ausgezeichnet

Schweizer «Marketing Trophy 2004» im Forum Freiburg

Die siebte Auflage der Marketing Trophy wurde zum vierten Mal in Freiburg durchgeführt. Mit Escor Automaten AG war erst zum zweiten Mal ein Freiburger Unternehmen nominiert worden. Die Düdinger holten Bronze.

Von CHRISTIAN SCHMUTZ

Höhepunkt der Marketing-Gala ist jeweils die Auszeichnung der besten Marketingaktivitäten des vergangenen Jahres. «Die Trophy belohnt die perfekte Leistung eines Teams von der Produktion bis hin zum Verkauf», erklärte Jury-Präsident Guido Schilling. Der Marketing-Begriff sei sehr weit gefasst. Deshalb sei der Preis aussagekräftig für die Gewinner sowie den Schweizer Marketing-Club, der hinter dem Anlass stehe, sagte Club-Präsident Otto Ineichen.

Erstmals wurde auch für nicht-gewinnorientierte Organisationen ein Preis vergeben. Ebenfalls zum ersten Mal waren in jeder Kategorie vier statt drei Unternehmen für den Freiburger Final nominiert worden. In der Kategorie der mittelgrossen Unternehmen (50 bis 299 Angestellte) stand mit «Escor Automaten AG» in Düdingen eine Freiburger Firma zur Auswahl – erst zum zweiten Mal nach dem Gewinn der Trophy durch die Chocolat Villars vor drei Jahren.

Kräuter, Müesli und Holzofenbrot

Die Escor wurde für ihr Projekt «Suisse Jass» (s. Kasten) mit der bronzenen Trophy ausgezeichnet. Der Titel in dieser Kategorie ging an die Bio-Familia in Sachseln. Die Firma hat dank neuster Technologie ein fettarmes Produkt mit hohem Nährwert und hohem Anteil an Ballaststoffen herstellen können. «Das Konzept besticht durch seine Praxisnähe», urteilte die Jury.

Essbares wurde aber auch in den Kategorien der kleinen sowie der grossen Unternehmen ausgezeichnet. Die Tessiner «Kräuter Pfarrer Künzle AG» hat die Kräuterprodukte in Drogerien erfolgreich neu lanciert. Und die «A. Hiestand AG» in Schlieren hat mit dem ersten tiefgekühlten Holzofenbrot das heutige Bedürfnis nach rustikalen und traditionellen Backwaren mit dem Bedürfnis nach vorgefertigtem Convenience-Food verbunden. Sie haben am Ende des Abends ihr Erfolgsprodukt verteilt.

Den Preis für die Non-Profit-Organisationen holte das Museum für Kommunikation in Bern für seine originelle Dauerausstellung «Abenteuer Kommunikation».

Weiterbildung und Networking

Am Marketing-Tag und an der Marketing-Gala feiern sich Werber und Marketing-Leute jedes Jahr selbst. Rund 600 geladene Gäste konnten sich nachmittags bei Vorträgen von Hans-Peter Rohner (CEO der PubliGroup), Heinz Dallmer (Direktor der Arvato Direct Services und DataWorld) sowie André Uebersax, Direktor der Freiburger Handelskammer, weiterbilden. Uebersax forderte die Schweizer Unternehmen auf, in den Wachstumsmarkt China einzusteigen und als Portal dafür das «Swiss Center Shanghai» zu benützen.

Bei solchen Anlässen ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch meist ebenso wichtig wie neue Leute kennen zu lernen – das so genannte Networking. Den Rahmen dafür bildete am Donnerstagabend Alphornbläser, die Freiburger Toni’s Big Band und die zweisprachige Moderation von Dani Fohrler und Mireille Jaton.
«Suisse Jass» der Escor

Glücksspiel-Automaten werden in der Schweiz nach dem 1. April 2005 nicht mehr erlaubt sein. Die Escor als Herstellerin und Betreiberin muss bis dahin 1300 Geldspielautomaten ersetzen durch Geräte mit einem wesentlich höheren Geschicklichkeitsanteil. Das Unternehmen ist gezwungen, neue Produkte zu entwickeln, auf den Markt zu bringen und so zu testen. Nur so hat es eine Zukunft.

Mit «Suisse Jass» sei der Gefährdung der Unternehmensgrundlage und der Arbeitsplätze aktiv entgegengewirkt worden, urteilte die Jury und zeichnete das Escor-Projekt aus. «Mit einem klaren Marketingkonzept, einem kreativen Produkt und einer guten Lancierung konnten die gesteckten Ziele erreicht werden.»
Mit der Idee habe die Escor einem Schweizer Volkssport dies- und jenseits des Röstigrabens zu einem Aufschwung verhelfen wollen, sagte Geschäftsführer Roland Bürgy. So habe man ins Geschicklichkeitsspiel Jassen investiert. «Das Problem ist momentan, dass die Umsatzzahlen schwer zu interpretieren sind, weil die alten Geldspielautomaten daneben noch in Betrieb sind», sagte Bürgy. Parallel zu «Suisse Jass» werden aber auch ein halbes Dutzend weiterer Projekte vorangetrieben. chs

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