Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Masken, Abstand und Löwengebrüll

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

«Die Maske ist noch sehr ungewohnt»

 

Kurz vor dem Treppenaufstieg auf das Schulareal Gambach setzten sich gestern die Kollegiumsschülerinnen und -schüler eine Maske auf. Die Corona-Pandemie war am ersten Schultag nach den Sommerferien – und besonders am ersten gemeinsamen Tag nach dem Fernunterricht – allgegenwärtig. Doch die Stimmung der Schülerinnen und Schüler vermochte dies nicht zu trüben. Sie umarmten sich, schwatzten aufgeregt und lachten laut. Die Masken, das Desinfektionsmittel bei den Gebäudeeingängen und die Absperrbänder im Treppenhaus schienen schon beinahe alltäglich. Aber nur beinahe: «Es ist noch sehr ungewohnt, eine Maske zu tragen», sagte Elena Brülhart aus der Klasse 2D1.

 

Rückblick auf Fernunterricht

Elena Brülharts Klasse hatte am gestrigen Morgen einen ruhigen Start in das neue Schuljahr. Er war dem Kennenlernen gewidmet – aber auch dem Coronavirus. «Was für Gefühle hat die Zeit während der Schulschliessung bei euch ausgelöst?», fragte Klassenlehrerin Sabine Marro in die Runde. In Gruppen besprachen die Schülerinnen und Schüler Vor- und Nachteile: «Der Prüfungsdruck ist gesunken», sagte eine Gruppe. «Wir haben unsere Freunde nicht mehr gesehen», so eine zweite Gruppe.

Gewisse digitale Arbeitsmethoden des Fernunterrichts haben sich durchgesetzt, wie schon in den ersten Minuten des neuen Schuljahrs klar wird: «Ich habe euch ein Dokument auf Teams geladen», sagte die Lehrerin zu der Klasse.

Schüler Kevin Wilsch äusserte Bedenken, dass es wegen der Maske schwieriger werde, einander zu verstehen. In der Tat zeigt sich im Unterricht: Gutes Zuhören ist wichtig. Denn durch das offene Fenster dringt Strassenlärm und auch die Tür zum Flur bleibt offen, um das Zimmer genügend zu lüften. Die Gespräche im Gang irritieren aber weder Sabine Marro noch ihre Klasse. «Wenn ihr mich oder eine andere Lehrperson nicht versteht, dann geniert euch nicht, euch zu melden», sagte die Klassenlehrerin. Sie ist es sich als Sprachlehrerin gewohnt, stark zu artikulieren und als Lehrerin darf sie die Maske abnehmen, sobald sie mit genügendem Abstand hinter dem Lehrerpult steht.

Ein normaler Alltag

Schliesslich schiebt Sabine Marro das omnipräsente Thema Corona doch etwas beiseite: «Worauf freut ihr euch im nächsten Jahr und was macht für euch eine gute Klasse aus?», fragt sie zum Schluss der Willkommenslektion. «Ich freue mich auf einen normalen Alltag, da spielt die Maske dann auch keine Rolle mehr», so eine Schülerin.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema